Nach acht Monaten Bauzeit, in der die Gewerbehallenbrücke komplett gesperrt war, ist die wichtige Verbindung zwischen der Hauptstraße und der Mainzer Straße seit einigen Tagen wieder hergestellt und für den Verkehr in beide Richtungen freigegeben. Gemeinsam mit Bauunternehmer Dr. Paul Uwe Budau, Vertretern der städtischen Gremien, Baubeteiligten und Anwohnern durchtrennte Bürgermeister Friedrich feierlich das Absperrband, um die Brücke offiziell freizugeben.
Mit 8,35 Metern Länge ist die Gewerbehallenbrücke zwar kein großes Bauwerk, aber für den reibungslosen Verkehrsfluss im Stadtteil Idar ist sie von großer Bedeutung. „Infrastruktur bemisst sich nicht nur in Tonnen oder Metern, sondern daran, wie sehr sie unseren Alltag prägt“, beschreibt Bürgermeister Friedrich Marx die Situation, die für viele Bürgerinnen und Bürger zu lästigen Umwegen geführt hat. „Oft merkt man erst, was man hat, wenn es fehlt – das haben die vergangenen Monate deutlich gezeigt“, so der Bürgermeister weiter.
Auslöser für die Maßnahme waren erhebliche Schäden an der Unterseite des Bauwerks, die bei der Hauptprüfung im Jahr 2019 festgestellt wurden. Eine Instandsetzung war damit unumgänglich. Als erste Sicherheitsmaßnahme wurde, umgehend eine Einbahnregelung eingerichtet, um die Belastung für die Brücke zu reduzieren. Nach rund sechs Jahren mit Einschränkungen begannen im September 2025 die Sanierungsarbeiten, in die auch weitere Versorgungsträger eingebunden waren, wie die Stadtwerke mit der Wasserleitung, Westnetz mit der Gasversorgung und die Telekom und Vodafone für die Telefon- und Internetleitungen. Bürgermeister Marx würdigte die fristgerechte Fertigstellung: „Mit Kosten von rund 390.000 Euro blieben wir deutlich unter der geschätzten Summe von 670.000 Euro. Bei solchen Arbeiten weiß man nie, was unter dem Asphalt zum Vorschein kommt.“
Sein besonderer Dank galt dabei Dr. Budau und seinem Team, Jürgen Bolander vom Planungsbüro WPM sowie der städtischen Tiefbauabteilung, vertreten durch Andrea Rausch und Torsten Hub. Sein Dank ging auch in Richtung der Landesregierung, die den Ausbau mit 132 000 Euro aus dem Investitionsstock finanziell unterstützt hat.
Sobald die Absperrung zur Seite geräumt war, befuhren die ersten Autos die neue Brücke. Damit wurde eine wichtige Verbindung für die Menschen in ihrem Alltag wieder freigegeben.
