Der Anwenderbeirat ist ein wichtiges Sprachrohr der kommunalen Meldebehörden, er bündelt die praktischen Erfahrungen aus der täglichen Arbeit vor Ort und bringt dieses Fachwissen in die Weiterentwicklung der Verfahren ein. Wichtig dabei ist, technische Lösungen müssen nicht nur funktionieren, sie sollen auch den tatsächlichen Anforderungen in den Verwaltungen gerecht werden und die Arbeit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vor Ort möglichst effizient machen.
Veranstaltet werden die Treffen von der KommWis, einem IT-Dienstleistungsunternehmen, das für die kommunalen Verwaltungen des Landes Rheinland-Pfalz die Betreuung landeseinheitlicher IT-Verfahren übernimmt. Gerade im Meldewesen zeigt sich, wie wichtig verlässliche, sichere und zugleich effiziente IT-Verfahren sind. Bürgerinnen und Bürger erwarten zu Recht, dass ihre Anliegen zügig und korrekt bearbeitet werden können.
In seiner Begrüßung wies Bürgermeister Friedrich Marx darauf hin, „wie wichtig der Austausch ist, der im Rahmen dieser Sitzungen stattfindet“. „Neben den technischen und den rechtlichen Aspekten im Bereich des Meldewesens, geht es bei den Treffen auch darum die Kolleginnen und Kollegen aus den anderen Verwaltungen kennen zu lernen und sich über Methoden auszutauschen. Dieser Dialog stärkt nicht nur die Qualität der Verfahren, sondern auch die Zusammenarbeit zwischen den Kommunen“, so der Bürgermeister weiter.
Neben dem Erfahrungsaustausch der Mitarbeitenden untereinander gab es vom Ministerium des Innern noch wichtige Informationen zur aktuellen Gesetzgebung sowie kommende gesetzliche Änderungen, die für die Meldebehörden relevant sind. Auch die Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion war vor Ort, um für Fragen und Anregungen zur Verfügung zu stehen.
Ebenso stand der Softwareanbieter, die HSH Soft- und Hardware Vertriebs GmbH den anwesenden Mitarbeitenden für Fragen und Anregungen zur Verfügung und stellte kommende Änderungen und Neuerungen im Programm vor.
