Das Bürgerbüro der Stadtverwaltung Idar-Oberstein erweitert ab sofort sein Serviceangebot und testet künftig einen neuen Abgabe-Service für ausgewählte Standardvorgänge im Bereich der KFZ-Zulassung. Mit dem neuen Angebot reagiert die Verwaltung auf vielfach geäußerte Wünsche nach mehr Flexibilität und einfacheren Zugangsmöglichkeiten bei alltäglichen Anliegen wie beispielsweise Außerbetriebsetzungen.
Auch für den Abgabe-Service wird ein Termin benötigt
Auch mit dem neuen Service bleibt das bewährte Terminmodell grundsätzlich bestehen. Die Erfahrungen der vergangenen Jahre haben gezeigt, dass feste Termine insbesondere zu deutlich kürzeren Wartezeiten, besser planbaren Abläufen und einer verlässlichen Bearbeitung führen. Der neue Abgabe-Service soll nun beide Ansätze sinnvoll miteinander verbinden: mehr Flexibilität für einfache Anliegen bei gleichzeitig geordneten und planbaren Abläufen.
Hierfür wird an jedem Werktag zwischen 7.15 Uhr und 9 Uhr eine zusätzliche Terminschiene im Zehn-Minuten-Rhythmus eingerichtet. Die Termine werden wochenweise freigeschaltet und können online über die städtische Homepage www.idar-oberstein.de gebucht werden. Bürgerinnen und Bürger können bei diesen Kurzterminen Unterlagen für bestimmte, einfach gelagerte Vorgänge abgeben. Diese werden anschließend im Backoffice bearbeitet, eine sofortige Sachbearbeitung vor Ort erfolgt nicht. Nach Abschluss der Bearbeitung erhalten die Bürgerinnen und Bürger eine Rückmeldung und können die bearbeiteten Unterlagen abholen. Ziel ist eine Bearbeitungszeit von grundsätzlich zwei Werktagen. Auch für die Kurztermine gilt: Sollte sich das Anliegen zwischenzeitlich erledigt haben, bittet die Stadtverwaltung darum, den Termin rechtzeitig zu stornieren, damit dieser anderen Bürgerinnen und Bürgern zur Verfügung steht.
Das Angebot ist ausschließlich für Standardvorgänge ohne besonderen Prüfungsaufwand aus dem Bereich der KFZ-Zulassung gedacht. Für komplexere Anliegen oder Vorgänge mit Beratungsbedarf bleibt weiterhin die reguläre Terminvereinbarung erforderlich. Der neue Service läuft zunächst als Pilotprojekt bis zum 31. Dezember 2026. In dieser Zeit werden Nachfrage, Bearbeitungszeiten und organisatorische Abläufe ausgewertet. Anschließend wird entschieden, ob und in welcher Form das Angebot dauerhaft fortgeführt wird. Die Stadtverwaltung sieht in dem neuen Angebot einen weiteren Schritt hin zu einer modernen und bürgerorientierten Verwaltung.
