Den Auftakt der neuen Staffel macht am Freitag, 30. Oktober 2026, um 19.30 Uhr der Film „Vier Mütter für Edward“, eine herzerwärmende und liebevolle Komödie von Darren Thornton – inspiriert vom gefeierten italienischen Film „Das Festmahl im August“. Als passende Speise wird um 18.30 Uhr das Menü „Beef and Guinness Stew“ (Rindergulasch mit Guinness, Wurzelgemüse und Kartoffeln) serviert. Da die Plätze für das Essen begrenzt sind, ist hierfür eine Anmeldung erforderlich. Das Essen kann auch als vegetarische Variante vorbestellt werden.
Edward (James McArdle) ist Mitte dreißig, ein bisschen verschroben und steht kurz vor dem Durchbruch als Autor. Sein neuer Roman über eine schwule erste Liebe wird von der Kritik gefeiert. Doch die Lesereise in die USA kann er nicht antreten – wegen Mama (Fionnula Flanagan). Sie ist 81, seit einem Schlaganfall auf seine Hilfe angewiesen und auf ihren Sprachcomputer, mit dem sie den Sohn auf Trab hält.
Edward versorgt die alte Dame mit einer Engelsgeduld. Nur leider ist das – neben dem Schreiben – sein einziger Lebensinhalt. Und für den USATrip kurzzeitig ein Zimmer für sie im Seniorenheim zu buchen, bringt er einfach nicht übers Herz. Sein Psychotherapeut ermutigt ihn, von nun an nur noch für sich selbst zu sorgen. Ein unerwartetes Abenteuer beginnt.
Bevor er damit anfangen kann, parken drei schwule Freunde kurzerhand noch ihre eigenen pflegeintensiven Mütter bei ihm und entfliehen zu einem Pride-Wochenende nach Gran Canaria. Womit sich der Titel „Vier Mütter für Edward“ erklärt und eine absurde Komödie beginnt. Denn die Damen bekriegen sich gegenseitig und stellen Ansprüche wie im Fünf-Sterne-Hotel, während für Edward nur noch ein Schlafplatz im Auto bleibt. Sie wachsen aber bald zu einer Wahlfamilie zusammen, tauschen sich über die Tücken des Alters und das Coming-out ihrer Söhne aus. Und bemuttern Edward gleich vierfach.
Der irische Regisseur Darren Thornton hat das Drehbuch mit seinem Bruder Colin geschrieben – als humor- und liebevolle Hommage an ihre eigene verstorbene Mutter, die auch nur noch mittels Computer kommunizieren konnte. Diese herzerwärmende und liebevolle Mutter-Sohn-Komödie begleitet eine ungewöhnliche Wahlfamilie, die lernt, das Leben in all seinen Facetten zu umarmen. Der Film feierte seine Weltpremiere auf dem London Film Festival 2024, wo er mit dem Publikumspreis ausgezeichnet wurde.
Das weitere Programm
- Sonntag, 8. November 2026, 14 Uhr: „The Life of Chuck“, Film in englischer Originalsprache mit deutschen Untertiteln, ohne Speisenangebot
- Freitag, 20. November 2026, 19.30 Uhr: „Calle Málaga - Ein Zuhause in Tanger“ mit Rfissa
- Freitag, 15. Januar 2027, 19.30 Uhr: „Paulo Coelho – Der Weg des Magiers“ mit Feijoada
- Freitag, 12. Februar 2027, 19.30 Uhr: „Der Frosch und das Wasser“ mit Königsberger Klopse Teriyaki
- Der Eintritt zum Film kostet jeweils 4 Euro. Einlass ist ab 19 Uhr, es besteht freie Platzwahl. Der Film inklusive Essen kostet 19 Euro. Einlass zum Essen ist ab 18 Uhr. Anmeldungen nimmt das Landgasthaus Böß je nach Verfügbarkeit unter E-Mail info@landgasthaus-boess.de entgegen. Essensreservierungen sind von Rücknahme oder Umtausch ausgeschlossen. Eintrittskarten und Essen können nur vor Ort an der Abendkasse bezahlt werden. Nähere Informationen zu den Filmen unter www.idar-oberstein.de/stattkino.
