Dabei waren die Kolleginnen Sabrina Müller und Nina Mayenfels von der Evangelischen Integrativen Kindertagesstätte Wagnersweg in Birkenfeld zu Gast sowie Sven Jung, Konrektor der Nahetal-Schule, Schule mit dem Förderschwerpunkt Lernen. Sie vermittelten den Teilnehmenden einen eindrucksvollen Einblick in die Arbeit der beiden Einrichtungen. Organisiert und durchgeführt wurde die Veranstaltung wie immer von und mit dem Team der Kitasozialarbeit der Stadt Idar-Oberstein.
Seit 2020 treffen sich die Leitungsteams der Kindertagesstätten der Stadt Idar-Oberstein, ihre Trägervertreter und deren Fachberatungen sowie Verantwortliche des Stadtjugendamtes regelmäßig zweimal im Jahr zu einer Trägerübergreifenden Kita-Leitungskonferenz. Das Bedürfnis nach fachlichem Austausch, bereichernden Diskussionen, der Arbeit an gemeinsamen Themen und wertvollem Input – auch gerne von externen Gästen – ist ungebrochen und die Teilnehmenden sind immer zahlreich vertreten.
So konnten in den vergangenen Jahren viele interessante und die Kita-Welt bewegende Konferenzinhalte behandelt werden, wie die kindliche Sexualität, der Übergang von der Kita zur Schule oder die Autismus-Spektrum-Störung (ASS). Außerdem geben sich die anwesenden Einrichtungen gegenseitig Einblicke mit Bildern, Filmen und kleinen Vorträgen zu bestimmten Schwerpunkten. Auch neue oder neu gestaltete Kitas stellen sich vor. So entstehen wertvolle Kontakte und gegebenenfalls Kooperationen oder gegenseitige Besuche. Positive Effekte können hier sein, dass die Kitas voneinander lernen können oder zumindest vielleicht hilfreiche Anregungen erhalten.
In der jüngsten Konferenz schlossen sich nach der Vorstellung der beiden Einrichtungen Gruppengespräche an, bei denen folgende Fragen bearbeitet wurden: Wie kann Förderung sowie Inklusion und Integration in der Kita und beim Übergang in die Schule gelingen? Wo sehe ich Chancen und wo erlebe ich Grenzen bei Kindern mit besonderen Bedarfen und/oder bei Kindern, die uns herausfordern? Wichtige Rückmeldungen aus den Gruppen dazu waren, dass sonderpädagogische Inhalte stärker in die schulische Ausbildung integriert werden sollten und dass fehlendes Personal sowie räumliche Gegebenheiten häufig die Umsetzung von Inklusion erschweren. Weiterhin wurde eine offene und wertschätzende Haltung gegenüber jedem Kind als besonders wichtig hervorgehoben. Die Kinder sollen so angenommen werden, wie sie sind.
