Ein zentrales Thema war die Zukunft des BioNTech-Standorts in Idar-Oberstein. Die Gesprächspartner waren sich einig, dass die vorhandene Infrastruktur, das wissenschaftliche Know-how und das hohe Fachkräftepotenzial hervorragende Voraussetzungen für die Ansiedlung neuer Unternehmen aus den Bereichen Biotechnologie, Pharma und Medizintechnik bieten. Vorrangiges Ziel sei jedoch, möglichst viele Arbeitsplätze in der Region zu erhalten und den betroffenen Beschäftigten neue Perspektiven aufzuzeigen. Hierzu stehen die IHK und die Stadtverwaltung im Austausch mit BioNTech.
Einig waren sich die Gesprächspartner zudem, dass die Stärken des Standorts Idar-Oberstein und der gesamten Region verstärkt auf Landesebene kommuniziert werden müssen. Dazu stehen die IHK und die Stadtspitze bereits in engem Austausch mit politischen Entscheidern in Mainz. Daneben wurden die allgemeine wirtschaftliche Entwicklung Idar-Obersteins sowie die aktuellen Herausforderungen für die Kommunen und Unternehmen in der Region erörtert. Die Gesprächspartner bewerteten die wirtschaftliche Lage als anspruchsvoll und betonten die Bedeutung eines engen Schulterschlusses zwischen Wirtschaft, Verwaltung und IHK. Gerade in Zeiten des wirtschaftlichen Wandels sei es wichtig, Entwicklungen frühzeitig zu erkennen und gemeinsam die richtigen Weichen für die Zukunft zu stellen.
Ein weiteres Thema war die Messe Idar-Oberstein als wichtiger Standortfaktor für die regionale Wirtschaft. Stadt und IHK wollen sich gemeinsam dafür einsetzen, die Auslastung der Messehalle weiter zu erhöhen und zusätzliche Veranstaltungen in die Region zu holen. Als positives Beispiel wurde der im August stattfindende Mittelstandstag Rheinland-Pfalz genannt, zu dem zahlreiche Unternehmerinnen und Unternehmer aus dem ganzen Land erwartet werden. Auch die Entwicklung der Innenstadt spielte in den Gesprächen eine wichtige Rolle. Hier sehen Stadt und IHK weiterhin Handlungsbedarf. „Gerade in wirtschaftlich herausfordernden Zeiten ist der regelmäßige und vertrauensvolle Austausch zwischen Stadtverwaltung und IHK wichtiger denn je. Nur gemeinsam können wir die richtigen Rahmenbedingungen schaffen, Arbeitsplätze sichern, Investitionen fördern und die Zukunftsfähigkeit unseres Standorts weiter stärken“, betonten Arne Rössel, Frank Frühauf und Christina Schwardt abschließend.
