Kindertagesstätte Göttschied
Obersteiner Straße 2a
Leitung
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Schließzeiten
- Die Schließzeiten werden den Eltern am Anfang/Ende jeden Jahres mitgeteilt.
- Die Kita Göttschiedist in den Sommerferien drei Wochen, zwischen Weihnachten und Neujahr, sowie an Brückentagen geschlossen.
- Zusätzliche Schließtage durch Betriebsausflug, Personalversammlung, können vorkommen und werden rechtzeitig bekannt gegeben.
Anzahl der Plätze
- U2: 1 Ganztag
U2: 2 Teilzeit - Ü2: 47 Ganztag
Ü2: 70 Teilzeit
- U2: 1 Ganztag
Team
Unser pädagogisches Team setzt sich aus Vollzeit- und Teilzeitkräften zusammen. In unregelmäßigen Abständen gehören Praktikanten/innen und duale Auszubildende zum Team.
Pädagogische Konzeption (Auszüge)
Die Konzeption in vollständiger Fassung ist in der Kita erhältlich bzw. kann dort eingesehen werden. An dieser Stelle werden nur einige Teile aufgezählt, die als kleiner Einblick dienen.
Konzept der offenen Arbeit
In den verschiedenen Funktionsräumen, die den Kindern freien Zugang zu vielfältigen Lerninhalten bieten, können sie, begleitet von den pädagogischen Fachkräften, eigenen oder gemeinsamen Interessen nachgehen. So haben sie die Möglichkeit, Erfahrungen zu sammeln, zu vertiefen und dadurch Lernerfolge zu erzielen.
Einmal pro Woche treffen sich die Kinder in altershomogenen Jahrgangsstufen zu einer festen Gruppenzeit.
Unsere Kita soll ein Ort sein, an dem sich die Kinder wohl und geborgen fühlen. Wir wünschen ihnen viele glückliche Momente und eine Zeit, an die sie gerne zurückdenken.Unser Bild vom Kind und die Haltung der pädagogischen Fachkraft
Wir schaffen für Kinder und Erwachsene eine Atmosphäre, in der Sicherheit und Vertrauen wachsen können. Jeder von ihnen ist ein wichtiger Teil des gemeinsamen Lernens und Miteinanders in unserer Kita. Den Kindern bieten wir die Möglichkeit, sich aktiv an der Gestaltung ihres Alltags und der verschiedenen Bereiche zu beteiligen. Dabei verstehen wir die „offene Arbeit“ in unserer Einrichtung nicht als grenzenlose Freiheit, sondern als eine Form der verantwortungsvollen Mitbestimmung.
Als pädagogische Fachkräfte sind wir für die Kinder verlässliche Bezugspersonen, die ihnen mit Empathie und Aufmerksamkeit zur Seite stehen. Jedes Kind wird in seiner Einzigartigkeit und mit seinen individuellen Bedürfnissen angenommen. Wir nehmen die Anliegen der Kinder ernst, hören ihnen zu und suchen gemeinsam nach Lösungen. Unsere Aufgabe sehen wir darin, die Kinder zu eigenständigem Handeln zu ermutigen, während wir sie gleichzeitig darin unterstützen, sich in den Regeln und Strukturen der Kita zurechtzufinden.
Wir möchten für die Kinder ein „starkes Seil“ sein, an dem sie sich in ihrer Zeit bei uns sicher und geborgen fühlen können.Unsere pädagogische Arbeit
In unserer Kita steht jedes Kind im Mittelpunkt und wird mit viel Liebe und Wärme aufgenommen. Wir betreuen Kinder unterschiedlichen Alters und gestalten ihren Alltag abwechslungsreich und anregend. Die verschiedenen Funktionsräume bieten zahlreiche Möglichkeiten für Spiel und Lernen, die den Interessen und Bedürfnissen der Kinder gerecht werden. Durch gezielte Kleingruppenangebote, die sich an aktuellen Themen und Anliegen der Kinder orientieren, schaffen wir Raum für individuelles Lernen und gezielte Förderung.
Besonders bei den Kindern unter 3 Jahren achten wir auf ihre speziellen Bedürfnisse, wie Bindung, Wahrnehmung, Bewegung, den Aufbau von Beziehungen und passen ihre Ruhezeiten entsprechend an.Die Eingewöhnung
Während der Eingewöhnung hat das Kind eine große Herausforderung vor sich. Deshalb ist es besonders wichtig, dass Eltern und Erzieher/innen dem Kind ausreichend Zeit und Raum geben. Das Kind muss sich an eine neue Umgebung, an andere Kinder, an fremde Erwachsene und deren Regeln gewöhnen. Es braucht Zeit, um Beziehungen zu den neuen Bezugspersonen aufzubauen, mit ihnen zu kommunizieren und zu interagieren. Als neues Mitglied einer Gemeinschaft ist es nicht mehr der alleinige „Bestimmer“, sondern muss lernen, seine Bedürfnisse zu äußern, da nicht mehr jeder Wunsch sofort erfüllt wird. Der neue Tagesablauf, die neuen Regeln und mögliche Konflikte sind Teil des Prozesses, den es bewältigen muss. Wenn das Kind in diesen Bereichen Sicherheit gewonnen hat, fühlt es sich angekommen, bewegt sich selbstbewusst im Tagesablauf und kann sich mit unserer Unterstützung weiterentwickeln. Es wird in der Lage sein, seine eigenen Lernerfahrungen zu wählen und zu gestalten.
In unserer Einrichtung erfolgt die Eingewöhnung in sogenannten „PEERGROUPS“. Dies bedeutet, dass die Kinder in Gruppen aufgenommen werden, die in etwa gleichaltrig sind und sich auf einem ähnlichen Entwicklungsstand befinden. Die Kinder einer Peergroup starten zu einem festgelegten Zeitpunkt in die Kita, um gemeinsam diesen wichtigen Schritt zu gehen.Partizipation
In unserer Kita beziehen wir die Kinder je nach ihrem Entwicklungsstand in Entscheidungen ein, die sie selbst betreffen oder das Leben in der Gruppe betreffen. Die Beteiligung an solchen Entscheidungen ist ein wichtiger Teil ihrer Entwicklung und fördert nicht nur ihre Selbstständigkeit, sondern auch ihr Verantwortungsbewusstsein. Um dies zu ermöglichen, ist eine offene und wertschätzende Kommunikation mit den Kindern unerlässlich. Ein ehrlicher Dialog mit den Kindern bedeutet für uns, ihre Ideen, Gedanken und Gefühle wahrzunehmen und ernst zu nehmen. Nur durch diesen Austausch können wir verstehen, was die Kinder beschäftigt und was sie für wichtig halten.
Die frühe Mitbeteiligung an Entscheidungsprozessen unterstützt die Kinder dabei, ihre eigenen Bedürfnisse wahrzunehmen und auszudrücken. Sie lernen, sich in die Perspektiven anderer hineinzuversetzen, was ihre sozialen Kompetenzen stärkt. Gleichzeitig fördert diese Beteiligung das Vertrauen in ihre eigenen Fähigkeiten. Kinder erleben, dass sie in der Gemeinschaft nicht nur gehört werden, sondern dass ihre Beiträge wertvoll sind und Einfluss auf das tägliche Geschehen haben. Sie erfahren, dass sie bei Unsicherheiten oder Problemen nicht allein sind, sondern Unterstützung finden können und gemeinsam Lösungen erarbeitet werden.
Es ist jedoch wichtig zu betonen, dass Partizipation nicht bedeutet, dass Kinder alle Entscheidungen selbst treffen oder die volle Verantwortung für ihre Handlungen tragen müssen. Vielmehr geht es darum, den Kindern ein Mitspracherecht zu ermöglichen und sie in den Entscheidungsprozess einzubeziehen. Wir stehen ihnen jederzeit unterstützend zur Seite, erklären Hintergründe und helfen ihnen, die Konsequenzen von Entscheidungen zu verstehen. Auch wenn Kinder ein Mitspracherecht haben, übernehmen wir als Fachkräfte weiterhin die Aufsichtspflicht und tragen die Verantwortung für das Wohl und den Schutz der Kinder. So schaffen wir eine sichere Umgebung, in der sie sich sowohl individuell als auch in der Gemeinschaft weiterentwickeln können.Bildergalerie