InklusionsBeirat für Menschen mit behinderung

Ziel
Ziel des Beirats ist es, die Wahrnehmung der Menschenrechte und Grundfreiheiten durch alle Menschen mit Behinderungen zu fördern, zu schützen und zu gewährleisten sowie die Achtung der ihnen innewohnenden Würde zu fördern. Zur Umsetzung dieser Ziele wird den Menschen mit Behinderung durch den Beirat eine Plattform gegeben , mit der sie aktiv an gesellschaftspolitischen Entwicklungen in Idar-Oberstein teilhaben können.
Aktuelles
Am 24. September fand die achte Sitzung des Inklusionsbeirats für Menschen mit Behinderung der Stadt Idar-Oberstein statt.
Die Sitzung stand schwerpunktmäßig im Zeichen des öffentlichen Nahverkehrs. Hierzu informierte der Vorsitzende Horst Müller von einem Treffen mit Sascha Seithers aus der Geschäftsführung der Nahverkehrsbetriebe Birkenfeld GmbH (NVB).
Am Info-Stand des Beirats auf dem Sommerfest der Lebenshilfe Obere Nahe hatte es Kritik am Busverkehr gegeben. Daraufhin hatte der Beirat die NVB zu einem Gesprächstermin eingeladen, bei dem Sascha Seithers in einer offenen Gesprächsrunde den Mitgliedern des Beirats Rede und Antwort stand. Er zeigte großes Verständnis für die Sorgen, Nöte und Anliegen der Menschen mit Behinderung. Er erläuterte, dass die NVB natürlich die Fahrer für besondere Bedarfe sensibilisiere, es aber immer Verbesserungspotential gebe. Ein großer Kritikpunkt war, dass Busse nicht nah genug an den erhöhten Bordstein fahren würden und so der barrierefreie Zugang zu den eigens hierfür beschafften Bussen nicht möglich sei. Hierzu bot der Vorsitzende der NVB an, dass entsprechende Schulungen der Mitarbeiter gerne durch den Beirat unterstützt werden könnten. Der Gesprächstermin wurde als äußerst konstruktiv und positiv wahrgenommen. Der Kontakt zur NVB soll genauso weiter intensiviert werden, wie der gute Draht zu den anderen Verkehrsbetrieben ausgebaut werden soll.
Der Vorsitzende informierte im weiteren Verlauf der Sitzung über den Sachstand zu weiteren barrierefreien Bushaltestellen, deren Schaffung der Stadtrat beschlossen hatte. Hier startet im November der Umbau unter anderem in der Mainzer Straße.
Ein weiterer Tagesordnungspunkt waren öffentliche Toiletten. Hier wurden Positivbeispiele wie die Behindertentoilette im städtischen Bahnhof besprochen, aber auch Nachbesserungsbedarf aufgezeigt. Hier wird wie üblich eng mit dem städtischen Gebäudemanagement zusammengearbeitet, um die Situation zu verbessern.
Am 14. September fand der gemeinsame Termin zwischen Stadt, Beirat und Vereinen statt, um das Thema „Inklusion im Sport“ voranzubringen. Leider war hier die Resonanz der Vereine ausbaufähig. Einige Vereine sind sehr engagiert, andere blieben aber der Veranstaltung fern. Es herrschte Einigkeit darüber, dass dieser Umstand nicht entmutigen soll, sondern Ansporn sein, die Akteure zu aktivieren. Gerade durch Fördermöglichkeiten und die Steigerung des Miteinanders als ideeller Wert, ist Inklusion im Sport ein attraktives Thema für gemeinnützige Vereine.
Die nächsten beiden Termine „Inklusionsbeirat im Gespräch“ finden am 22. Oktober und 19. November jeweils um 15.00 Uhr im Glaskastenbüro Georg-Maus-Straße 2 statt.
Die nächste Sitzung des Inklusionsbeirats findet erst am 26. November 2026 um 17.00 Uhr im Sitzungssaal der Stadtverwaltung statt. In dieser Sitzung soll auf die Arbeit des Beirats im zurückliegenden Jahr geblickt werden. Hierzu sind, wie auch bei allen anderen Sitzungen, alle Bürger und Bürgerinnen der Stadt, ob mit oder ohne Behinderung, herzlich eingeladen.
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Geschäftsstelle Inklusionsbeirat für Menschen mit Behinderung der Stadt Idar-Oberstein - Hauptamt
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