Als nächste Vorführung ihrer Reihe „Film in der Messe“ präsentieren die Initiative StattKino und das Kulturamt Idar-Oberstein die Tragikomödie „The Life of Chuck“. Regisseur Mike Flanagan ist bekannt für seine StephenKingVerfilmungen. „The Life of Chuck“ hält sich strikt an die Kurzgeschichte des Altmeisters des Horrors und erzählt sie in drei Kapiteln – vom Ende zurück zum Anfang, also zeitlich rückwärts. Der Film in englischer Originalsprache mit deutschen Untertiteln ist am Sonntag, 8. November 2026, um 14 Uhr in der Messe Idar-Oberstein zu sehen. Ein Speisenangebot gibt es bei dieser Veranstaltung nicht.
Marty Anderson (Chiwetel Ejiofor) unterrichtet gerade seine Klasse an der Middle School, als die Nachricht eines Erdbebens für Unruhe sorgt. Es wird nicht die letzte Katastrophe bleiben, es kommt in Folge weltweit zu zahlreichen weiteren. Und auch der plötzliche Wegfall des Internets stellt die Gesellschaft auf eine harte Probe. Wie es zu diesen seltsamen Ereignissen kommen konnte, weiß niemand so genau. Klar ist nur, dass die Menschen mit diesen Veränderungen über fordert sind.
Zunächst sieht es danach aus, als handele es sich um eine Mischung aus Mystery und ScienceFiction. Wie kommt es zu den ganzen Katastrophen? Warum funktioniert das Internet nicht mehr? Weshalb spielt die Technik allgemein verrückt? Doch je weiter die Geschichte voranschreitet, umso stärker rückt das Geheimnis um Chuck in den Mittelgrund, dem alle danken, den aber niemand kennt. Was hat er mit diesen unerklärlichen Ereignissen zu tun? Dabei nimmt der Titel „The Life of Chuck“ schon einen Teil der Lösung vorweg: King erzählt die Lebensgeschichte des mysteriösen Fremden. Nur tut er das nicht auf die übliche Weise, sondern wählt eine andere Erzählstruktur, die das Ergebnis vorwegnimmt, bevor die Erklärung kommt.
Wir sehen das Leben eines unscheinbaren Buchhalters, der schon in seiner Kindheit, dank seiner Großmutter, seine Liebe zum Tanzen entdeckt und dank seines Großvaters seine Liebe zu Zahlen. Sein Schicksal ist auf geheimnisvolle Weise mit dem der ganzen Welt verknüpft. Der Film ist eine Ode an das Leben, nicht traurig, aber sentimental und trotzdem lebensbejahend. Nur auf den ersten Blick ein Katastrophenfilm. Denn in seinem leichtfüßigen Kern vermittelt er eine ganz einfache Botschaft: öfter mal die Aktenasche fallen lassen und ausgelassen tanzen – als gäbe es kein Morgen.
Der Eintritt zum Film kostet 4 Euro, es besteht freie Platzwahl. Eintrittskarten können nur vor Ort an der Tageskasse bezahlt werden. Nähere Informationen zu der Veranstaltungsreihe gibt es unter www.idar-oberstein.de/stattkino.
