Kindertagesstätte Regulshausen
Leitung
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Schließzeiten
- Die Schließzeiten werden den Eltern am Ende jeden Jahres schriftlich mitgeteilt.
- Die Kita Regulshausen ist in den Sommerferien drei Wochen, zwischen Weihnachten und Neujahr sowie an Brückentagen.
- Zusätzliche Schließtage durch Personalversammlung, Betriebsausflug o. ä. werden den Eltern/Sorgeberechtigten rechtzeitig schriftlich bekannt gegeben.
Anzahl der Plätze
- 4 Plätze für die Altersgruppe der 0-2 Jährigen (U2) mit einer Betreuungsdauer von 7.00 bis 14.00 Uhr
- 3 Plätze für die Altersgruppe der 0-2 Jährigen (U2) mit einer Betreuungsdauer von 7.00 bis 17.00 Uhr
- 31 Plätze für die Altersgruppe ab dem vollendeten zweiten Lebensjahr bis zum Schuleintritt (Ü2) mit einer Betreuungsdauer von 7.00 bis 14.00 Uhr
- 12 Plätze für die Altersgruppe ab dem vollendenten zweiten Lebensjahr bis zum Schuleintritt (Ü2) mit einer Betreuungsdauer von 7.00 bis 17.00 Uhr.
Team
- Das pädagogische Team setzt sich aus Erzieherinnen und Erzieherin, Sozialassistentinnen und Sozialassistenten in Vollzeit (39 Stunden) und Teilzeit mit unterschiedlicher Wochenarbeitsstundenzahl zusammen.
- Begleitende Praktika verschiedener Ausbildungsformen zur Erzieherin/zum Erzieher, zur Sozialassistentin/zum Sozialassistenten mit ausgebildeten Praxisanleiterinnen
- Sogenannte „Schnupperpraktika“ – Schülerinnen und Schüler verschiedener Schulen/Schulformen
- Ergänzend und unterstützend für einen reibungslosen Kita-Ablauf sind unsere Hauswirtschaftskraft, zwei Reinigungskräfte und ein Hausmeister tätig.
Verpflegung und Mahlzeiten
Das Frühstück findet in Buffetform statt. Kinder helfen, wenn möglich bei der Vor- und Zubereitung der Mahlzeiten, nehmen selbständig ihr Geschirr und Besteck zum Frühstücken und zum Mittagessen und helfen beim Säubern der Tische. Eine pädagogische Fachkraft begleitet und unterstützt die Kinder dabei. Das Mittagessen wird von einem Caterer geliefert und findet ebenfalls in Buffetform statt.
Das Essen und Trinken dient nicht rein der Nährstoffaufnahme, sondern ist eine wichtige Grundlage für das Wohlbefinden der Kinder. Sie geben auch Anlass zur Kommunikation und sozialen Interaktion. Sie bieten Anreize zur sprachlichen Bildung und zur Entwicklung von Autonomie. Die Essenssituationen verbinden wir ohne Zwang und Druck, damit ein positives Verhältnis bzw. ein Erlebnis zur Ernährung aufgebaut werden kann.
Konzeption (Auszüge)
Das pädagogische Konzept ist die „offene Arbeit“. Diese entstand schon vor langer Zeit von Reformpädagogen geprägt und auf den Weg gebracht, durch Forderung zur Chancengleichheit und dem Wunsch nach individueller Förderung für alle Kinder.
Treffende Zitate u.a. von Jean-Jacques Rousseau:“ Die Freiheit eines Menschen liegt nicht darin, dass er tun kann was er will, sondern darin, dass er nicht tun muss, was er nicht will“ und Maria Montessori:“ Hilf mir, es selbst zu tun.“
Der Begriff der offenen Arbeit beschreibt die Haltung und Einstellung von pädagogischen Fachkräften im Umgang mit Kindern in Bezug auf mehr Autonomie (Eigenverantwortlichkeit) und Selbstorganisation bei Entwicklungs-, Lern- und Bildungsprozessen. Kinder sind Selbstgestalter und Akteure ihrer Entwicklung. Sie haben freien Zugang zu allen Räumen der Kita. Sie können sich passendes Spielmaterial aussuchen, begegnen Spielpartnern unterschiedlichen Alters, bauen eine vertrauensvolle Beziehung zu den Bezugspersonen in der Kita auf. Hierbei erhalten die Kinder die Gelegenheit und die Chance ihre Persönlichkeit zu entfalten und die sozialen, kognitiven, motorischen und sprachlichen Kompetenzen auszuprobieren, zu erweitern und zu festigen. Die offene Grundhaltung bedeutet, jedes Kind als besonders und einzigartig zu betrachten, urteilsfrei sehen und wahrzunehmen, so wie es ist, vor allem mit seinen Stärken und in seiner Persönlichkeit als Individuum zu betrachten. Das pädagogische Fachpersonal agiert, unterstützt und begleitet das Kind als sogenannter Ko-Konstrukteur. Wir unterstützen somit die Kinder sich zu entfalten unabhängig vom Alter, seiner Herkunft und dem Geschlecht.Partizipation
Der Begriff Partizipation wird übersetzt mit Beteiligung, Teilhabe, Teilnahme, Mitwirkung, Mitbestimmung, Mitsprache, Einbeziehung. In der UN-Konvention, Artikel 12 steht folgender Auszug:“… verleiht jedem Kind das Recht, seine Meinung frei zu äußern (wenn es um seine eigene Persönlichkeit geht).“
Daraus erschließt sich, dass die Meinung entsprechend dem Alter und dem Entwicklungsstand berücksichtigt wird. Das führt dazu, dass die Kinder Selbstwirksamkeit kennenlernen, Demokratiebildung erfahren und selbstbewusster werden. In der Äußerung Ihrer Meinung hinsichtlich der Gedanken, der Ideen und Vorschlägen zu wachsen und Ihnen das Gefühl gibt: „Ich bin wichtig. Ich bin gut so, wie ich bin.“
Die Partizipation wird in Form einer Kinderkonferenz/Kinderversammlung, bei unterschiedlichen Angeboten, Projekten, Mitgestaltung/Mitwirkung des „Ich-Ordners“ als wesentlicher Bestandteil in unserem pädagogischen Alltag involviert und somit in der Kita auch gelebt, wertgeschätzt und geachtet.Interkulturelle Erziehung/Diversität
Fördert Offenheit, Neugierde, Verständnis, Integration, Gleichheit, Anerkennung für andere Kulturen unterschiedlicher Herkunft und Lebensarten. Im pädagogischen Kontext heißt dies konkret, das wir Kinder, die wir in der Einrichtung betreuen, noch mehr in ihrer Unterschiedlichkeit und in der Vielfalt ihrer jeweiligen Identität wahrnehmen. In der Kita stellen wir eine breit gefächerte Auswahl an Materialien zur Verfügung, die die Verschiedenartigkeit der Kinder und Familien widerspiegeln. Dazu können Bücher, Spielzeug, Spiele, Bilder von Menschen mit unterschiedlichen Hintergrund beitragen diese Diversität den Kindern näherzubringen und sie zu sensibilisieren. Dabei ist von großer Bedeutung, dass alle Kinder eine Wertschätzung für Ihre Sprache und Kultur erfahren, und zusätzlich jedes Kind die Chance erhält, sich darin wiederzufinden. Nur so ist es in der Lage, eine positive Identität aufzubauen.
Eingewöhnungsmodell
Das oberste Ziel der Eingewöhnung eines Kindes ist, dass es spürt: „Du bis hier willkommen. Du gehörst hierher. Wir freuen uns auf Dich!“ Eine gelungene Eingewöhnung ist die Basis für das Ankommen, um Vertrauen zu den Bezugsfachkräften aufzubauen. Für die meisten Kinder gab es bisher nur die Erfahrungswelt Familie. Mit dem Eintritt in die Kita verändern sich all diese Gewohnheiten. Eine Vielzahl von Herausforderungen muss das Kind parallel bewältigen (sich an einer völlig neuen und unbekannten Umgebung orientieren, die Wahrnehmung und die Begegnung mit einer neue Bezugsperson und die anwesende Nähe anderer Kinder.
Wir gewöhnen die Kinder nach dem Eingewöhnungsmodell „Eingewöhnung in der Peergruppe“ ein (übersetzt bedeutet dies: Eingewöhnung in einer Gruppe von fast Gleichaltrigen, auf einem ähnlichen, kognitiven, emotionalen Entwicklungsstand stehen). Die Fachkräfte haben die wertvolle Aufgabe, eine wertschätzende, behutsame, freundliche, stabile und vertrauensvolle Bindung zu den Kindern aufzubauen. Bei diesem Eingewöhnungsmodell werden die Kinder nicht einzeln in der Kita eingewöhnt, sondern in einer kleinen Gruppe mit Kindern. Kinder ab dem ersten Lebensjahr gewöhnen wir nach dem Eingewöhnungsmodell ein. Der Ablauf während der Eingewöhnungsphase wird in einem Aufnahmegespräch erklärt und erläutert.In unserer Einrichtung haben wir eine sogenannte „Nestgruppe“ installiert. Sie ist eine besonders schutzbietende und sensible Kleingruppe von 10 bis 12 Kindern im Alter von 0 bis ca. 2,5 Jahren. Dieser Bereich ist mit verschiedenen Spielmaterialien und Rückzugsmöglichkeiten speziell auf die Bedürfnisse und Interessen hergerichtet. Das Leben in der Nestgruppe ermöglicht Kindern erste Erfahrungen mit dem offenen Konzept zu machen und sich dann schrittweise an die übrigen Funktionsräume/Bildungsräume und den dazugehörigen Freiheiten heranzutasten.
Das Spiel hat in der Kita eine große Bedeutung, da es das Grundbedürfnis eines jeden Kindes ist. Spielen bedeutet: „ Lernen für das Leben.“ Durch das Spiel werden soziale, kognitive, emotionale und motorische Fähigkeiten, sowie Fantasie, Kreativität und Sprache entwickelt und entfaltet. Folgende Funktionsräume/Bildungsräume stehen den Kindern zu Verfügung: Mal, Werk- und Bastelzimmer, Bewegungszimmer, Bauzimmer, Spielezimmer, Forscherzimmer, Ruhezimmer/Musikzimmer, Esszimmer, Flurbereich mit verschiedenen Spielaktivitäten, Ruheräume. Das Außengelände lädt mit seinen unterschiedlichen Spielgeräten und einem kleinen Wasserspielplatz zum Dreirad fahren, buddeln, matschen, experimentieren, klettern, balancieren, schaukeln, rennen, usw. ein. Die Außenanlage ist mit verschiedenen einheimischen Obstbäumen, Obststräuchern, Blumen und einer Kräuterecke bepflanzt. Dies ermöglicht Kindern, viele Naturvorgänge eigenständig zu entdecken und den Garten als weiteren Handlungs- und Erlebnisraum zu erkunden.
Erziehungspartnerschaften
Eine intensive und offene Erziehungs- und Bildungspartnerschaft zwischen Eltern/ Sorgeberechtigten und den pädagogischen Fachkräften kann dazu beitragen, dass die Kinder sich sicher und geborgen fühlen. So können u.a. Erziehungsvorstellungen (Aufnahmegespräche, Abschlussgespräche nach der Eingewöhnung, Entwicklungsgespräche) ausgetauscht werden. Der kommunikative Austausch basiert auf einer partnerschaftlichen, vertrauensvollen und lösungs- und zielorientierten Zusammenarbeit zum Wohle und im Interesse des Kindes und seiner Entwicklung.
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