Das musikalische Carepaket für ungewöhnliche Zeiten - zuhause! Von Ihrem Kulturamt

Das Kulturamt Idar-Oberstein führt Interviews mit Menschen aus der Region. Gefragt wird nach der Musik, die sie durch diese besondere Zeit trägt, Musik, die sie beflügelt, die sie anspornt und motiviert. Wir möchten uns mit Ihnen/Euch auch zuhause austauschen und gesellschaftlich und kulturell verbunden sein.

Wenn Sie uns Ihren Musiktipp mitteilen wollen, melden Sie sich bitte unter: annette.strohm@idar-oberstein.de 

Wir werden diesen dann auch präsentieren.
 

Tanzen und singen und musizieren Sie zuhause, lesen geht auch, oder kochen oder TV etc.

 Ihr Kulturamt

Von einer Hymne an´s Leben, großen Gefühlen und Gute-Laune-Liedern

Vera Müller, Redakteurin der Nahe-Zeitung, gibt uns heute einen Einblick in Ihre Musik:

Dance Monkey von Tones and I ist einfach ein wunderbares Gute-Laune-Lied. Da muss man mitsingen. Gleiches gilt für Viva la Vida von Coldplay: Der Text ist für mich in diesem Fall überflüssig, aber es ist und bleibt ein unglaublich tolles Stück Musik, eine Hymne an das Leben! Das Duo Rosenstolz begleitet mich schon fast ein ganzes Leben lang: Liebe ist alles – das passt in diese Krisenzeit. Auf Rosenstolz ist einfach Verlass, wenn es um große Gefühle geht. Ich mag einfach die lyrischen Texte, diese Mischung aus Pop und Chanson. Und: Bei Rosenstolz-Liedern kann man auch mal ein paar Tränen verdrücken – in einer Zeit, in der wir alle so stark und diszipliniert sein müssen und auch ein wenig unter Schock stehen. Die Gefühle müssen raus! Musik hilft dabei! Mir jedenfalls…   

Vera Müller

Nahe-Zeitung

Redakteurin

"Lila" als Flaschenpost für bessere Zeiten im Cafe Lilienstengel

Jürgen Weinz, Gitarrist aus Idar-Oberstein erinnert sich mit Ruth Wurzbacher an gemeinsame Konzerte mit seinen Bands und das Cafe Lilienstengel in Idar:

durch die Coronaängste droht psychisch zunehmendes Mind Controlling bei uns allen.....

Um dagegen zu halten, erinnert sich  Ruth Wurzbacher, die Caféchefin, mit mir gern an die schönen Konzerte im Café Lilienstengel in Idar......

Wir planten vor Corona bereits ein weiteres Café-Konzert jetzt im Frühling. Ruth freute sich schon auf das spirituelle Stück Lila, so wie es von Sarah Yacine gesungen wird, und in dem Bilder vom nächtlichen Lagerfeuer unterm Sternenhimmel in der Wüste mit guten Gesprächen über das Leben assoziiert werden. Gegen Corona soll dieses Lied auf Ruths Wunsch gespielt werden, als Flaschenpost für zukünftige bessere Zeiten mit Ihren Cafégästen. Ein Café hat ja auch mit einem Lagerfeuer die köstlichen Geselligkeiten gemeinsam.

Sarah Yacine und ich hatten bereits weitere neue Stücke geschrieben, zwecks exclusivem Showcase-Erreignis im Café. Da meine lieben Musikfreunde nun mißlicherweise nicht mehr zum Proben kommen können, spiele ich diese neue Musik für Sarahs Gesang und die Band zu Hause und jetzt trotziger Weise halt fragmentarisch bzw. solistisch. Dabei emrpfinde ich aber die ganze Band immer mit dabei und antizipiere ein zukünftiges Konzert "à la Phönix aus der Asche".....

Sarah Yacine, übersendete Ihr Befinden in nächtlichen Songentwürfen mit Titeln wie "Into The New Pradigma", "A Musicians Heart" wie in einem Flow. Jüngstens hat Sie (studierte Musiktherapeuthin) ihre fröhlich spontane Balkonversion von "Follow The Sun" auf Youtube gestellt, das ich mir fürs Kulturamt wünsche, weil einer ihrer Zwillinge am Ende auch zu hören ist, und das Stück eine "gute spirituelle Laterne" für uns alle sein kann.

Meinem Zwilling Gunter (von der Jazzpolizei Münster), allen Freunde, der Golden Swing Big Band,  den Dionysosmusikern und Euch, allen Kulturschaffenden u. Kulturermöglichern und überhaupt allen Menschen wünsche ich - sehr verbunden - grüßend: Kommt gut durch!

Jürgen Weinz, Gitarrist der

Sarah Yacine, jAzzWeinz & Friends; u. der Golden Swing Big Band

Entschleunigung ist gewonnene Zeit für die Familie in "Days like this"

Wir haben nachgefragt bei Anne Effgen von der Initiative Stattkino:

Frau Effgen empfiehlt Van Morrisons "Days like this" und "Monteleone" von Mark Knopfler.

Zur Zeit macht uns das Wetter die für uns alle gewöhnungsbedürftige Zeit viel erträglicher und wir können uns glücklich schätzen im ländlichen Raum zu leben mit der Natur vor der Tür. Einmal mehr lerne ich meine Heimat lieben. Ich bin viel im Garten und habe nun Zeit Liegengebliebenes zu ordnen. Für die Familie ist diese Situation der Entschleunigung gewonnene Zeit miteinander.

Beide Songs sind jetzt nicht gerade die Partykracher, was momentan eh nicht angesagt ist, tun aber einfach gut und sorgen für eine entspannte Stimmung.

Bei Mark Knopfler geht es unter anderen um Rückbesinnung und die Zeit bewusst zu erleben, die viel zu schnell vorrückt.

...und der Van Morrison Song erinnert mich an ein wunderbares Konzert von ihm zusammen mit der Saxophonistin Candy Dulfer vor einigen Jahren in der Hoffnung dass wir bald wieder weitere Konzerte besuchen können.

Machen wir das Beste daraus

Herzliche Grüße und bis hoffentlich bald Anne

Musik aus drei Ländern in einer Welt!

Ein Blick in unsere Nachbarstaaten Österreich, Italien und Spanien:

David Helbock, Jazzmusiker, Pianist und Komponist aus Österreich war erst 2019 auf unseren Jazztagen zu Gast und sendet uns musikalische Grüße aus Österreich:

Ein kleines Solopiano-Stück aus der Quarantäne hier in Westösterreich. Um etwas Ruhe in dieser angespannten Zeit zu finden: A Prayer for Peace von John Williams.

Stay safe & healthy!

David

Infos zu David Helbock und seine neue CD "Playing John Williams" unter: http://www.davidhelbock.com/

 

Ein tolles Projekt aus Italien: Hier hat der International Opera Choir aus Rom Va pensiero aus Verdis Nabucco eingespielt. Das besondere daran: Alle SängerInnen singen zuhause und übermitteln Ihre Handyaufnahmen.

 

Und was macht man in Spanien? Hier hört man als Motivation ganz viel von El Duo dinámico, insbesondere den Titel Resistiré, denn das bedeutet: Ich werde durchhalten!

 

Heute empfehlen wir heimatliche Klänge in Hunsrücker Mundart

Mit seiner "Band Manni’s Kleine Welt"  stellt uns heute Manfred Kupp Eigenkompositionen in Hunsrücker Mundart vor.

Die Musiker Tina Heck (Gesang), Matthias Müller (Bass), Dirko Juchem (Saxophon), Manfred Kupp am Piano und Oliver Heck (Mix) haben die ersten beiden Videos eingespielt „Aanbännele“ und „Gehaichnis“, sowie die Audiodatei „Zeitlos Zeit (Zwische de Johre)“, eine Studioaufnahme.

Wer nun Lust auf noch mehr Hunsrücker Mundart bekommen hat, gelangt mit unserem vierten Link zu allen 17 Videos von Manfred Kupp auf YouTube.

Infos zum Künstler unter: https://manniskleinewelt.com/

Vom Senegal bis nach Island. Kreiskantor Roland Lißmann über Musik und aktuelle Herausforderungen.

Zwischen Hundespaziergang und Heimarbeit ist jetzt auch Zeit wieder Klavier zu üben, so Lißmann:

Vor einigen Tagen bin ich aus dem Senegal zurückgekehrt. Fast wäre der Aufenthalt im Rahmen der Hilfsorganisation https://www.senegalhilfe-verein.de/ gut einen Monat länger geworden. Wegen „Corona“ wurde Mittwoch´s der Flughafen Dakar geschlossen, ich konnte Dienstagnacht mit dem letzten, regulären Flugzeug zurück. Mitgenommen habe ich die Musik des senegalesischen Sängers und Koraspielers Ablaye Cissoko. Stimme und Instrument verschmelzen zu einem kraftvollen Gewebe. Ein Erlebnis, diese Musik in seinem Land zu hören – doch sie trägt auch wieder zurück in unsere Region.

In Planung unseres Choraustauschs mit dem Jugendchor „Vox Felix“ aus Island im Juli und August diesen Jahres, höre ich nun viel Musik aus Island. Unter anderem auch von Björk „Virus“. Wir hoffen sehr, dass dieser Austausch wie geplant stattfinden kann und suchen nach Möglichkeiten die Vorbereitungen in Gang zu halten.

Unsere zweite Veranstaltung im Rahmen des Kultursommers und des Theater – Sommer leidet im Moment auch an der Probenarbeit, der Basis einer erfolgreichen Aufführung. Auch hier versuchen wir im solistischen Üben das Ziel der Aufführungen Ende August aufrecht zu halten.

Zwischen Hundespaziergang und Heimarbeit ist jetzt auch Zeit wieder Klavier zu üben. Schon lange verwaiste Klavierliteratur bekommt jetzt wieder Aufmerksamkeit.

Zwischen Clubhit, Partyplaylist und dem "Vater des italienischen Blues"

Freitag, das Wochenende steht bevor - für junge Erwachsene eigentlich die Zeit zum rausgehen, zum partymachen. Wir haben unsere Auszubildende, Annalena nach Ihrer Playlist gefragt:

Hey, ich bin Annalena und 19 Jahre alt.

In dieser Zeit, in der es als das Wichtigste gilt, auf sich und seine Mitmenschen zu achten, höre ich besonders gern Lieder, die mich an positive Momente, Erlebnisse, Familie und Freunde erinnern.

Ein Favorit von mir ist "VIZE - Glad You Came", das Lied erinnert mich an einen warmen Sommerabend, eine Grillparty mit Freunden, gute Laune und vor allem viel Lachen!

Das Lachen nicht zu verlieren in der Zeit ist schwer, doch meine Sommerhits 2019 Playlist erinnert mich an meinen letzten Sommerurlaub mit Freunden auf Mallorca, nicht lachen? Für mich unmöglich!

Meine Gedanken drehen sich auch viel um meine Familie in Italien, die wir zur Zeit nur telefonisch unterstützen können. Das Lied "Cuba Libre" von Zucchero lässt mich gefühlt bei ihnen sein und auch hier ist gute Laune vorprogrammiert.

Ich wünsche mir, dass alle in dieser Zeit Musik, Gedichte, Filme oder irgendwas finden, dass sie stützt, aufmuntert, ihnen Kraft gibt und, dass wir gemeinsam stark sind!

Der Vereinsvorsitzende des Blue-Note e. V. empfiehlt Gartenarbeit, Holzwerkstatt und "Musik mit Dirndl".

Dieter Hochreuther (Vereinsvorsitzender Blue-Note e. V.) gibt uns heute einen Einblick in seine Musik:

Ich bin derzeit viel in meinem Garten und arbeite in der Werkstatt mit Holz, lese und höre ganz viel Radio. Meine musikalische Empfehlung: Franui „Menuette im Dirndl“. Das passt gerade wie die Faust auf´s Auge.

Die Gruppe hat er auch schon öfter live erlebt. Außerdem hat er noch zwei weitere Hörerlebnisse: Hiss „Die schönste aller Plagen“ und Cannonball Adderly mit „Mercy, Mercy, Mercy“

Außerdem meint er:

„ ..und Leute es gibt so viel hörenswerte Musik, außerhalb der Berieselungsmaschinerien. Und die trägt uns durch alle Lebenskrisen, für die Zukunft freuen wir uns auf  jede Menge Live Konzerte“

Leser unseres Kultur-Newsletters empfehlen Musiker aus Idar-Oberstein und den Boss.

Unser dritter und vierter Tipp:

Sabine Müller empfiehlt Alternative Rock aus unserer Stadt: Die Controllers mit I walk. Und genau damit vertreibt sie sich die Zeit, mit ausgiebigen Spaziergängen im Wald - natürlich alleine und nicht in der Wanderguppe (!)

Auch unser Leser Marco Belz ist unserem Aufruf gefolgt. Hello sunhine von keinem geringeren als dem "Boss himself", Bruce Springsteen, ist sein Song zur Lage.

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Die Vorsitzende des Chores aus Berglangenbach empfiehlt Chor- und Gospelklänge, die Mut machen!

Unser zweiter Tipp kommt von der Vorsitzenden des Berglangenbacher Chores, Helene Welsch.

Der gemischte Chor singt in der Kirche "Für alle" von Hanne Haller sowie gemeinsam mit dem Gospelchor Saint Michael aus Gehweiler Leonhard Cohens "Halleluja":

Kinderlieder-Tipps von "Ausbilder Schmidt"

Unser erstes Interview haben wir mit dem Idar-Obersteiner Komiker Holger Müller alias Ausbilder Schmidt geführt. Statt scharfem Kasernton gibt´s Hits für Kids im Hause Müller:

Da ich mit meinen zwei kleinen Kindern ja gerade von morgens bis abends zusammen sein darf, höre ich nur noch Kinderlieder:

Was mir persönlich ganz gut gefällt ist Eddy Teddys  "Hände waschen" (so schön aktuell und beruhigend)

und mein Favorit, zufällig entdeckt, das gute alte "Mahna Mahna" von der Sesamstraße. Da kann ich wenigstens den Text mitsingen.

Was ich - ehrlich gesagt - nicht mehr hören kann ist "Aramsamsam", aber die Kids lieben es.

Beste Grüße und bleibt gesund!!

Holger Müller

Und was empfiehlt das Kulturamt?

Bevor wir mit den Interviews starten, verrate ich, Annette Strohm, (Kulturreferentin) Ihnen meine Musiktipps, die mich aufmuntern und mir gut tun: