Liebe Kulturfreunde!

Wir freuen uns darauf, Sie mit unserem vielfältigen Kulturprogramm unterhalten zu dürfen.
 

Die nächsten Veranstaltungen sind: 

 

Dinge, die ich sicher weiß am 23.03.2024

Ein Glücksfall für das Theater – und ein Fest für Schauspieler*innen ist dieses humorvoll melancholische, auch an deutschsprachigen Theatern viel gespielte Well-made Play, in dem jedes Wort an der richtigen Stelle steht: Kein Satz wird zu viel, aber auch kein Wort zu wenig gesagt. Weil die jüngste Tochter zu Beginn und am Ende des Stücks die Dinge aufzählt, von denen sie sicher weiß, dass sie für sie wichtig sind, lernen wir die sechsköpfige Familie Price kennen, die einem ans Herz wächst, weil es bei ihnen zugeht wie bei vielen Familien, die lachen und trauern, sich lieben, die sich streiten und versöhnen, aber natürlich einander auch viele ihrer Hoffnungen, Pläne und Erkenntnisse verschweigen. Und so ist am Ende des Jahres, durch das wir Eltern, Kinder und Geschwister begleiten, vieles nicht mehr so, wie es am Anfang war.

Andrew Bovell: »Das Stück entfaltet sich anhand der vier Jahreszeiten, in denen je eines der erwachsenen Kinder eine Identitätskrise erlebt. Der Akzent des Stückes liegt dabei nicht so sehr auf diesen vier Krisen, sondern auf den Auswirkungen, die sie für die Eltern [den nach seiner vorzeitigen Entlassung zum Hobby-Rosenzüchter gewordenen Bob und Fran, die als Krankenschwester die Familie ernährt] haben.« Im Sommer kehrt die jüngste Tochter Rosie aus Europa zurück, wo ein gutaussehender junger Mann ihr Herz gebrochen hat. Im Herbst entscheidet sich die ältere Tochter, Pip, ihren Ehemann und die Kinder zu verlassen, um in Übersee einer beruflichen Chance und auch einer erfüllenderen Beziehung nachzugehen. Im Winter schockiert der älteste Sohn Mark seine Eltern, als er erklärt, er plane in Sydney ein neues Leben als Mia anzufangen. Und im Frühjahr enthüllt der jüngste Sohn Ben, dass er Geld veruntreut hat.

Sehr genau von ihm beobachtet, zeigt Bovell, was Kinder und Eltern trennt, und was sie zusammenhält – nie sentimental, sondern mit liebevoller Sachlichkeit und großer Präzision, wodurch der Text eine umso größere Bühnenwirksamkeit bekommt.

Das mit dem 1. INTHEGA-Preis DIE NEUBERIN 2022 ausgezeichnete Schauspiel „Dinge, die ich sicher weiß“ ist in einer Produktion des Ernst Deutsch Theaters Hamburg unter der Gastspielleitung des Tournee-Theaters THESPISKARREN am 23.03.2024 um 20 Uhr im Stadttheater Idar-Oberstein zu erleben.

Tickets hier erhältlich

 

 

Staatsorchester Rheinische Philharmonie am 20.04.2024

Nach und nach entdeckt die Musikwelt immer mehr Kompositionen von Frauen, die teilweise eine lange Zeit schlummernd in Archiven oder Bibliotheken verbracht haben. Zu Unrecht, wie dieser Konzertabend zeigen wird.

Clara Schumann, die Ehefrau von Robert Schumann, ist eine jener Frauen, die ihren Platz in der Musikgeschichte schon seit geraumer Zeit eingenommen haben. Dies liegt vornehmlich an ihrer glanzvollen Karriere als Pianistin und an ihrem Klavierkonzert. Begonnen hat sie die Komposition mit ersten Skizzen bereits im Alter von 13 Jahren, und uraufgeführt wurde das Werk dann im Jahr 1835 in Leipzig unter der Leitung von Felix Mendelssohn Bartholdy.

Louise Farrenc stammte aus Frankreich und stellte ihre Sinfonie Nr. 3 im Jahr 1847 fertig. Auch wenn die Musikwelt sie erst in den letzten Jahren entdeckt hat und dabei feststellen musste, welch hohe Qualität ihre Sinfonien haben, war Louise Farrenc zu ihren Lebzeiten gar nicht so unbekannt, denn schließlich war sie mehrere Jahrzehnte als Professorin für Klavier am Konservatorium in Paris tätig.

Am Beginn des Abends steht eine Suite für Streichorchester der Komponistin Susan Spain-Dunk, die 1880 im englischen Folkestone geboren wurde. Und natürlich sind auch die Gäste, die an diesem Abend gemeinsam mit der Rheinischen auf der Bühne stehen werden, Frauen. Als Solistin ist Andrea Kauten dabei, und die musikalische Leitung des Abends übernimmt Chloé Dufresne.

mit den Werken von:
Clara Schumann
Susan Spain-Dunk
Louise Farrenc

Tickets hier erhältlich

 

 

Folk Fiction am 27. April 2024

Stepptanz, der verbindet

Mit dem gleichzeitig sensiblen und explosiven Stepptanzabend Folk Fiction entwirft die Sebastian Weber Dance Company ihre eigene Vision einer Gemeinschaft und erfindet dabei ihre eigene Folklore. Raffiniert und archaisch, frech und feierlich begleitet der pochende Groove des Stepptanzes die aufreibende Suche nach Gemeinschaft. Egal, ob von der Familie bis zur Nation, von der Kirchengemeinde bis zur politischen Bewegung: Kollektive entwickeln ihre eigenen Rituale, Gebräuche, mitunter auch eigene Tänze.

Im Laufe des Abends werden die Körper der sieben Tänzerinnen und Tänzer zu Instrumenten, bei denen die Energie von den Fußsohlen, in die Zehen durch alle Körperteile hindurch bis in Fingerspitzen fließt. Diese Energie versetzt alle und alles in Bewegung. In einer Abfolge scheinbar lose verknüpfter Tanz-Sets powern Weber und seine Tänzerinnen und Tänzer bis zur Verausgabung auf der Suche nach einer eigenen Folklore. Sie fügen sich zu ausschwingenden Formationen, die mit geballter Kraft wie Rhythmusmaschinen durch den Bühnenraum steppen, oder ziehen sich zusammen und werden zu einem Schmelzkern, aus dessen Innern das Tackern der Steppschuhe pulsiert.

Die Sebastian Weber Dance Company startet mit diesem fulminanten Stück in das nun dritte Jahr ihrer Kooperation mit dem Kulturamt Idar - Oberstein unter dem Motto „Idar-Oberstein tanzt!“. Die Company zeigt Tanz, der etwas erleben und erzählen will, der sich einmischt – wach, verschwitzt und schlagfertig. Wütend, zart, kitschig, albern, aber nie gleichgültig. Ihr Tanz ist eine Art, der Welt zu begegnen und darin Themen aus dem Alltag aufzugreifen und zu positionieren. „Zu tanzen heißt Navigieren in wilden Gewässern, ein lebendiges Suchen und Vorwärtskommen,“ so Company-Gründer und Choreograph Sebastian Weber.

Im Anschluss der Veranstaltung sind alle Besucher zu einem „come-together“ eingeladen!

 

Gefördert in:                           Gefördert von:

         

www.kulturstiftung-des-bundes.de/tanzland

 

Tickets hier erhältlich

 

 

 

 

 

Für alle Tanzinteressierten

...bieten wir im Rahmen unserer Reihe "Idar-Oberstein tanzt!" ein abwechslungsreiches Programm für Freunde des Tanzes und solche, die es noch werden wollen.

 

Idar-Oberstein tanzt!

 

 


Viele Menschen möchten gerne an Kultur teilhaben.
Ob Kino, Theater, Kabarett oder Konzerte,
sie können sich es aber einfach nicht leisten.
Hier hilft die Kulturloge Mittlere Nahe.
Die „Kulturtafel“ mit Sitz in Kirn vermittelt Menschen mit geringem Einkommen
Plätze bei kulturellen Veranstaltungen, um ihnen Teilhabe und
ein paar schöne Stunden in Gesellschaft zu ermöglichen.
Das Kulturamt der Stadt Idar-Oberstein unterstützt die Kulturloge Mittlere Nahe
und stellt Freikarten zur Verfügung.

Wer die Angebote der Kulturloge in Anspruch nehmen will und kann oder unterstützen möchte,
wendet sich an Koordinatorin Isabell Lauf,
Telefon 06752/913 850 (Montag bis Freitag 8 bis 12 Uhr),
E-Mail info@soonwaldstiftung.de