Bei bestem Frühlingswetter waren rund 25 engagierte Freiwillige im Stadtquartier Wasenstraße unterwegs, um gemeinsam ein Zeichen für mehr Sauberkeit zu setzen. Etwa 15 Kinder und 10 Erwachsene beteiligten sich am diesjährigen Dreck-Weg-Tag und sammelten mit großem Einsatz achtlos weggeworfenen Müll von Straßen, Grünflächen und Gehwegen. Wie eines der Kinder treffend zusammenfasste: „Wir haben die Stadt ein bisschen sauberer gemacht.“ Dank der Unterstützung des städtischen Baubetriebshofs sowie der Teilnahme der Müllpädagogin des Abfallwirtschaftsbetriebs (AWB), Carmen Grasmück, standen Müllgreifer, Handschuhe und Warnwesten in verschiedenen Größen für alle Altersstufen zur Verfügung. So konnten die Teilnehmer gut ausgerüstet und sicher ans Werk gehen.
Dass in diesem Jahr noch einmal mehr Müllsäcke gefüllt werden konnten als im vergangenen Jahr, ist auch der Unterstützung neuer Kooperationspartner zu verdanken. Dazu zählen die Migrationssozialarbeiterin des DRK, Monique Großmann sowie Omid Schmitt, der Gemeindereferent Kids und Jugend der evangelischen Christusgemeinde. Beide sind seit 2025 im Auftrag der Stadt mit dem Quartiersmanagement im Quartier aktiv und haben zusätzliche Familien und Kinder für die Aktion mobilisiert.
Der Dreck-Weg-Tag ist Teil der kontinuierlichen Arbeit des Quartiersmanagements, Menschen vor Ort für das Thema Abfall und Umweltverantwortung zu sensibilisieren und sie zum Mitmachen zu motivieren. Begleitet wurde die Aktion in diesem Jahr durch eine, gemeinsam mit der Stadt entwickelte, Plakatkampagne an Bushaltestellen und der Litfaßsäule im Quartier. Die Plakate machten auf die Müllproblematik aufmerksam und luden gleichzeitig zur Teilnahme am Dreck-Weg-Tag ein.
Die Aktion zeigte erneut, wie viel gemeinsam erreicht werden kann: Neben zahlreichen gefüllten Müllsäcken blieb vor allem das gute Gefühl, als Nachbarschaft zusammen etwas für das eigene Wohnumfeld getan zu haben. Zum Abschluss gab es für die fleißigen Helfer noch Getränke und Brezeln zur Stärkung.
