Die Rheinische zu Gast in Idar-Oberstein

Zum Abschluss des aktuellen städtischen Abo-Programms präsentiert das Staatsorchester Rheinische Philharmonie am Samstag, 14. März 2026 um 20 Uhr im Stadttheater Idar-Oberstein ein Konzert unter dem Titel „Aus dem Schatten“. Die Rheinische widmet sich dabei erneut ganz der Musik von Komponistinnen – und rückt Werke ins Rampenlicht, die es verdient haben, häufiger gehört zu werden. Um 19.30 Uhr erfolgt eine Einführung in das Programm.

Der Konzertabend „Aus dem Schatten“ widmet sich voll und ganz der weiblichen Schaffenskraft in der klassischen Musik. Das Thema des Abends spiegelt sich nicht nur in der Stückauswahl, sondern auch in der Besetzung wider. Nicht nur die Werke stammen aus der Feder von Frauen, auch die Interpretation liegt in weiblicher Hand. Mit Esther Birringer konnte eine Solistin gewonnen werden, die für ihr sensibles Spiel bekannt ist. Am Pult steht die Dirigentin Raimonda Skabeikaité, die das Staatsorchester Rheinische Philharmonie durch diesen entdeckungsreichen Abend führt.

Das Programm greift einen Ansatz auf, den die Rheinische Philharmonie bereits erfolgreich etabliert hat: Werke von Komponistinnen, die lange Zeit zu Unrecht im Verborgenen lagen, zurück ins Rampenlicht zu holen. Der Titel des Abends verweist darauf, dass es in der Musikgeschichte noch immer zahlreiche Schätze zu heben gilt, die im Schatten ihrer männlichen Zeitgenossen standen.

Der Konzertabend beginnt mit der „Suite en forme de valses“ von Mel Bonis (1858–1937). Die in Paris geborene Komponistin schuf ein umfangreiches Werk, das sich durch feine französische Romantik auszeichnet. Im Zentrum des Abends steht das Konzert für Klavier und Orchester in B-Dur von Emilie Mayer (1812–1883). Die gebürtige Friedländerin war zu Lebzeiten vor allem für ihre Sinfonien bekannt und verkehrte in Berlin in bedeutenden gesellschaftlichen Kreisen. Ihr Klavierkonzert aus den 1850er Jahren erfährt aktuell eine wohlverdiente Renaissance und besticht durch seine kraftvolle und zugleich sensible Tonsprache. Den Abschluss bildet die Sinfonie Nr. 2 in D-Dur von Louise Farrenc (1804–1875). Farrenc, die über Jahrzehnte als Professorin für Klavier am Pariser Konservatorium lehrte, war zu ihrer Zeit durchaus bekannt. Die hohe Qualität ihrer Sinfonien wird von der Musikwelt in den letzten Jahren wiederentdeckt und neu bewertet.

  • Karten sind erhältlich unter www.ticket-regional.de sowie bei den angeschlossenen Vorverkaufsstellen.

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