Ein (Arbeits-)Leben für den Tourismus

Das Arbeitsleben von Jutta Zimmer (Bildmitte) stand ganz im Zeichen des Tourismus. (Foto: Stadtverwaltung Idar-Oberstein)

In einer Feierstunde verabschiedeten Bürgermeister Friedrich Marx, Kollegen und Personalvertretung Jutta Zimmer in den wohlverdienen Ruhestand. Ihr ganzes Arbeitsleben lang war sie in der Tourismusbranche tätig, davon fast dreißig Jahre lang im Dienst der Stadt Idar-Oberstein.

Nach einer Ausbildung zur Hotelkauffrau im Merian Hotel war Jutta Zimmer zunächst im Steigenberger Hotel Kurhaus in Bad Kreuznach tätig. Im Jahr 1980 wechselte sie zum hiesigen Reisebüro Paul Loeser, das zu dieser Zeit auch als Fremdenverkehrsbüro für die Stadt Idar-Oberstein und den Landkreis Birkenfeld tätig war. Zum 1. Januar 1993 übernahm die Stadt den Tourismus in Eigenregie und eröffnete die Tourist-Information Idar-Oberstein. Mit dem Tourismus wechselte auch Jutta Zimmer zur Stadt Idar-Oberstein und war seither in der Tourist-Information tätig. Diese hat sich in diesem Zeitraum nicht nur mehrfach räumlich verändert, auch der Touristik-Markt hat sich komplett gewandelt. In den vergangenen beiden Jahren war Jutta Zimmer dann auch noch zweimal freiwillig beim Gesundheitsamt im Einsatz, um dort bei der Bewältigung der Corona-Pandemie zu helfen.

„Ich bedanke mich ganz herzlich für diese lange Zeit im Dienst der Stadt und des Tourismus“, würdigte Bürgermeister Marx das Wirken von Jutta Zimmer. „Die Tourist-Information ist ein wichtiges Aushängeschild für unsere Stadt und die Menschen, die dort tätig sind, tragen eine große Verantwortung.“ Durch ihre langjährige Tätigkeit im Tourismus sei die angehende Rentnerin bestens in der Branche vernetzt und kenne alle Akteure. „Da geht ein immenser Erfahrungsschatz verloren“, so Marx.

Dietmar Brunk, seit 1993 Leiter der Tourist-Information Idar-Oberstein, blickte auf die gemeinsame Zeit mit Jutta Zimmer zurück und war voll des Lobes für seine Kollegin: „Jutta war stets der Fels in der Brandung und konnte mit ihrem großen Engagement und ihrer Erfahrung auch schwierige Situationen meistern. Dabei war sie immer zu 100 Prozent zuverlässig und auch bei Engpässen immer einsatzbereit.“

„Dienstleistung und die Arbeit mit Menschen war genau mein Ding“, erklärte Jutta Zimmer, „der direkte Kontakt mit den Leuten hat mir immer am meisten Spaß gemacht.“ Jetzt will sie sich Tätigkeiten widmen, für die im stressige Berufsalltag kaum Zeit bleibt, etwa Sport treiben, reiten oder sich eventuell ehrenamtlich engagieren. „Bei mir kommt bestimmt keine Langeweile auf.“

Dass sie den Ruhestand möglichst lange genießen kann, wünschten Jutta Zimmer auch Bürgermeister Marx, Kollegen und Personalvertretung. Mit einer Dankurkunde und Präsenten verabschiedeten sie die Touristikerin in den neuen Lebensabschnitt.