Berufsschüler besuchten die Spiel- und Lernstube

Die Besucher hatten viele Fragen an Petra Forster (r.), die Leiterin der Spiel- und Lernstube. (Foto: Spiel- und Lernstube)

Eine Gruppe angehender Erzieherinnen und Erzieher der Berufsbildenden Schule (BBS) Idar-Oberstein informierte sich jüngst in der städtischen Spiel- und Lernstube über die Konzeption der Einrichtung. Die in der ehemaligen Flurschule im Stadtteil Oberstein beheimatete Spiel- und Lernstube bietet eine pädagogische Nachmittagsbetreuung für Schulkinder im Alter von sechs bis zwölf Jahren an und ist dadurch im Bereich der Kindertagesstätten eine ganz besondere Institution.

Zur Vorbereitung des Besuchs hatten die Schüler im Unterricht einen Fragebogen zur konzeptionellen Arbeit der Spiel- und Lernstube erarbeitet. Gemeinsam mit ihrer Lehrerin Maria Wahsweiler besichtigen sie dann die Einrichtung und tauschten sich mit den dort tätigen Erzieherinnen rege über die Konzeption, den Tagesablauf, das Freispiel und die Hausaufgabenbetreuung, die einen großen Raum einnimmt, aus. Dabei wurde schnell deutlich, dass bei der Schulkindbetreuung ganz andere Schwerpunkte gesetzt werden, wie bei der Betreuung in den üblichen Kindertageseinrichtungen. Nach dem Besuch erstellten die Auszubildenden eine Präsentation zur Spiel- und Lernstube. Diese stellten sie im Unterricht vor, um ihren Mitschülern ebenfalls einen Einblick in die Arbeitsweise der Einrichtung zu ermöglichen.

Das Resümee von Petra Forster, der Leiterin der Spiel- und Lernstube, zu dem Projekt der BBS lautet: „Dieser Besuch der angehenden Erzieherinnen und Erzieher war ein gelungener Austausch, für den wir auch in Zukunft gerne zur Verfügung stehen.“