Soziales Projekt für sauberes Wasser in Afrika

Christoph Dillenburger (l.) und Tibor Sprick (r.) stellten Oberbürgermeister Frank Frühauf das BlueFuture Project vor.

Ständig verfügbares, sauberes Trinkwasser ist für die Menschen in unserer Region eine Selbstverständlichkeit. Aber in Afrika haben 319 Millionen Menschen keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser. Allein in Tansania steht etwa der Hälfte der Bevölkerung nur Wasser aus verunreinigten Quellen zur Verfügung. Mit ihrem sozialen Unternehmen BlueFuture Project wollen Christoph Dillenburger und Tibor Sprick das ändern. Die beiden Saarbrücker stellten nunmehr Oberbürgermeister Frank Frühauf ihr Projekt, an dem unter anderem auch Schwollener Sprudel als Partner beteiligt ist, vor.

Ziel des BlueFuture Projects ist es, in tansanischen Gemeinden einen nachhaltigen Zugang zu sauberem Trinkwasser zu schaffen. Denn die Verwendung von verunreinigtem Wasser hat schwerwiegende Folgen für die Gesundheit der Bevölkerung. So sterben in Tansania allein jedes Jahr 7000 Kinder an wasserbezogenen Krankheiten. „Das wollen wir mit unserem Projekt ändern“, so Christoph Dillenburger. „Hierzu arbeiten wir mit den Menschen vor Ort, für die Menschen vor Ort. Unsere Ambition ist es, die Menschen zu befähigen, die Wasserkrise selbst zu bekämpfen. Deshalb kreieren wir Unternehmen, Arbeitsplätze und Chancen für Locals.“ Finanziert werden die Aktivitäten unter anderem durch den Verkauf von Maji-Armbändern aus Tansania, weiteren Merchandise Produkten sowie eines sozialen Mineralwassers, das von Schwollener Sprudel speziell für dieses Projekt abgefüllt wird.

„Wasser ist das Lebensmittel Nummer 1, für uns in Deutschland ist der Zugang zu sauberem Trinkwasser Normalität. Aber für viele Menschen auf der Welt ist das eben nicht so und daher finde ich das BlueFuture Project vorbildlich“, erklärte Oberbürgermeister Frühauf im Gespräch mit den Gründern. In freut auch, das sich mit Schwollener Sprudel ein regionales Unternehmen an dem Projekt beteiligt. „Schwollener engagiert sich nicht nur bei vielen Gelegenheiten in unserer Region – unter anderem bei städtischen Veranstaltungen – sondern auch immer wieder für karitative Organisationen und Projekte“, unterstrich Frühauf. Er lässt derzeit prüfen, inwieweit die Stadt Idar-Oberstein das Projekt unterstützen kann.

Nähere Informationen zu dem Projekt unter www.bluefutureproject.com.