Gastwirt übernimmt Grünpatenschaft

Paolo Setti pflegt das Pflanzbeet vor seinem Restaurant

Mit Unterstützung seines Freundes Manfred Fuchs (l.) hat Paolo Setti (Mitte) das Pflanzbeet vor seinem Restaurant in ein Blütenmeer verwandelt.

Für das direkt vor seinem Restaurant ‚Costa Smeralda‘ in der Obersteiner Hauptstraße gelegene Pflanzbeet hat Gastwirt Paolo Setti jetzt die Grünpatenschaft übernommen. Bürgermeister Friedrich Marx überreichte ihm die entsprechende Patenschaftsurkunde und bedankte sich für dieses bürgerschaftliche Engagement.

„Ich hatte schon länger überlegt, die Patenschaft für das Pflanzbeet, in dem früher eine Platane stand, zu übernehmen“, berichtete Paolo Setti. Als der Baum dann im vergangenen Jahr gefällt werden musste, da er eine unter ihm verlaufende Gasleitung zu beschädigen drohte, wurde der Gedanke in die Tat umgesetzt. Manfred Fuchs, ein langjähriger Freund des Gastwirts, übernahm in Absprache mit dem für die Grünanlagen zuständigen Mitarbeiter des Tiefbauamtes, Martin Pfeifer, die Neugestaltung der Anlage. Fuchs ist prädestiniert für diese Aufgabe, denn er stammt aus der gleichnamigen Baumschule und war lange Jahre beim städtischen Baubetriebshof unter anderem als Gärtner tätig. Unter seinen geübten Händen verwandelte sich das Pflanzbeet in eine blühende Bienen- und Augenweide. Über die familiären Verbindungen wurde die Aktion auch noch von der Baumschule Fuchs gesponsert. „Das ist eine tolle Idee, die wir gerne unterstützt haben“, unterstrich Gesellschafterin Monika Fuchs-Seul bei der Übergabe der Urkunde.

Den Großteil der Kosten übernahm aber Paolo Setti, der sich auch in Zukunft um die Pflege der Anlage kümmern will. „Sie setzen damit einen schönen, bunten Akzent hier in der Hauptstraße, das tut dem Auge gut“, erklärte Bürgermeister Marx. Er freut sich, dass der Gastwirt die Grünpatenschaft für diese Anlage übernimmt und hofft, dass sich noch viele Nachahmer für diese Aktion finden. Denn im Stadtgebiet gibt es rund 600 Grünanlagen, die vom städtischen Baubetriebshof gepflegt werden müssen. Manche sind nur einige Quadratmeter groß, andere umfassen mehrere Hektar Fläche, wie etwa die Friedhöfe. „Da kommen die Mitarbeiter des Baubetriebshof natürlich gerade in der Wachstumsperiode kaum hinterher“, so Marx. Daher entlaste jede funktionierende Grünpatenschaft nicht nur den Baubetriebshof, sondern trage auch zur Verschönerung des Stadtbildes bei.

 

BUZ: Mit Unterstützung seines Freundes Manfred Fuchs (l.) hat Paolo Setti (Mitte) das Pflanzbeet vor seinem Restaurant in ein Blütenmeer verwandelt.