Ein Dankeschön für ehrenamtlich Engagierte

65 Ehrenamtskarten und zwei Jubiläums-Ehrenamtskarten konnte Bürgermeister Friedrich Marx (l.) an ehrenamtlich Engagierte überreichen.

Ralf W. Schneider und Margaretha Naumann wurden mit der Jubiläums-Ehrenamtskarte ausgezeichnet.

In der Feuerwache 4 übergab Bürgermeister Friedrich Marx im Beisein von Wehrleiter Jörg Riemer an insgesamt 65 Angehörige der Freiwilligen Feuerwehr Idar-Oberstein die Ehrenamtskarte Rheinland-Pfalz. Außerdem überreichte er Margaretha Naumann und Ralf W. Schneider die ersten beiden Jubiläums-Ehrenamtskarten für langjährig Engagierte. Marx bedankte sich bei den ehrenamtlich Tätigen für ihren Einsatz zugunsten ihrer Mitbürger.

Seit dem Start des landesweiten Projektes im Herbst 2014 bis Ende des Jahres 2018 wurden in Rheinland-Pfalz rund 5.500 Ehrenamtskarten ausgegeben. Die Stadt Idar-Oberstein beteiligt sich seit dem 1. Januar 2016 an der Ehrenamtskarte. Seither wurden bei der Stadtverwaltung rund 270 Anträge auf Ausstellung der Ehrenamtskarte eingereicht, viele Berechtigte haben die Karte, die jeweils für zwei Jahre gültig ist, bereits zum wiederholten Mal beantragt.

Die Jubiläums-Ehrenamtskarte wurde Ende August 2018 eingeführt. Bisher wurden rund 300 davon ausgegeben, nunmehr kamen die ersten beiden für in Idar-Oberstein tätige Ehrenamtler dazu. „Diese Karte ist eine besondere Würdigung für besonders langjährig Engagierte“, unterstrich Bürgermeister Marx, „und das trifft bei Margaretha Naumann und Ralf Schneider uneingeschränkt zu.“ Margaretha Naumann ist seit über 30 Jahren Abteilungsleiterin Leichtathletik beim VfL Algenrodt sowie Mitglied im Kreisvorstand des Leichtathleten; seit 2013 ist sie die Vorsitzende. Außerdem ist sie seit 25 Jahren Schriftführerin im Leichtathletik-Förderverein im Kreis Birkenfeld. „Die Funktionärsämter, die Ralf Schneider seit mehr als 25 Jahren in vielen Vereinen und Verbänden inne hatte, ergeben eine lange Liste“, erklärte Bürgermeister Marx. Momentan ist er vor allem noch als Staffelleiter mehrerer Handballligen, in verschiedenen Funktionen im Handballverband Rheinland sowie als Datenschutzbeauftragter in Vereinen aktiv.

„Bei der Freiwilligen Feuerwehr aktiv zu sein ist heute fast kein Ehrenamt mehr, unsere Feuerwehrleute sind eigentlich schon Profis“, wandte sich Marx anschließend an die Angehörigen der Idar-Obersteiner Feuerwehr. Er machte das auch an der Zahl der Einsätze fest, die im Schnitt zwischen 200 und 300 pro Jahr liegt. „Die Stadt und ihre Bürger sind auf die Freiwilligen Feuerwehr angewiesen und daher bedanke ich mich ganz herzlich für dieses außerordentliche Engagement“, so der Bürgermeister.

Die Ehrenamtskarte ist einerseits ein sichtbares Symbol für dieses Engagement, zum anderen aber auch mit handfesten Vergünstigungen verbunden. Wer die Karte bekommt, kann landesweit alle Vergünstigungen in Anspruch nehmen, die die teilnehmenden Kommunen anbieten. „Das ist ein kleines Dankeschön für das unermüdliche Engagement der ehrenamtlich Tätigen“, unterstrich Bürgermeister Marx.

Erhalten kann die Ehrenamtskarte, wer seit einem Jahr mindestens fünf Stunden pro Woche oder mehr als 250 Stunden jährlich ehrenamtliche Arbeit leistet und hierfür keine pauschale finanzielle Entschädigung erhält. Die Jubiläums-Ehrenamtskarte kann erhalten, wer sich 25 Jahre oder länger ehrenamtlich engagiert hat; die anderen Voraussetzungen entfallen dabei. Karteninhaber können bei den zur Zeit 127 teilnehmenden Kommunen in Rheinland-Pfalz rund 600 Vergünstigungen in Anspruch nehmen. In Idar-Oberstein sind das 10 Prozent Ermäßigung auf Eintrittskarten für den Theatersommer Idar-Oberstein, 20 Prozent Ermäßigung auf den Eintritt in den städtischen Schwimmbädern und 50 Prozent Ermäßigung beim Kauf der Gäste- oder Familienkarte.

Nähere Informationen zur Ehrenamtskarte gibt es auf der Internetseite www.wir-tun-was.de oder auf der städtischen Internetseite www.idar-oberstein.de.