Kommandeur aus Munster besuchte Idar-Oberstein

Der Kommandeur des Ausbildungszentrums Munster, Brigadegeneral Olaf Rohde (vorne, 2. v. l.), trug sich in das Goldene Buch der Stadt Idar-Oberstein ein.

Zu einem dreitägigen Dienstaufsichtsbesuch war der Kommandeur des Ausbildungszentrums Munster, Brigadegeneral Olaf Rohde, zu Gast in der Artillerieschule. Dem Ausbildungszentrum sind neben dem Ausbildungsbereich Streitkräftegemeinsame Taktische Feuerunterstützung/Indirektes Feuer (STF/IndirF) in Idar-Oberstein die in Munster stationierten Ausbildungsbereiche Panzertruppen und Heeresaufklärungstruppe sowie das Offizieranwärter-Bataillon 1 unterstellt. Während seines Aufenthalts in Idar-Oberstein wurde General Rohde auch im Rathaus empfangen, wo er sich in das Goldene Buch der Stadt eintrug.

Oberbürgermeister Frank Frühauf, Bürgermeister Friedrich Marx und Vertreter der Stadtratsfraktionen hießen den Brigadegeneral sowie den Leiter des Ausbildungsbereichs STF/IndirF und General der Artillerietruppe, Oberst Dietmar Felber, im Rathaus willkommen. OB Frühauf betonte dabei die große Verbundenheit der Stadt mit der Bundeswehr, im vergangenen Jahr wurde mit einem gut besuchten Bürgerfest das 30-jährige Bestehen der Patenschaft zwischen der Stadt Idar-Oberstein und der Artillerieschule gefeiert. Weiterhin erklärte der Oberbürgermeister, dass er sich regelmäßig mit Oberst Felber austausche, vor allem auch vor dem Hintergrund der bevorstehenden Veränderungen in der Artillerieschule.

Brigadegeneral Rohde bedankte sich für den freundlichen Empfang im Rathaus und unterstrich, dass der Eintrag in das Goldene Buch der Stadt eine große Ehre für ihn sei. Der Kommandeur wies darauf hin, dass die Artillerietruppe aufgrund der geänderten Sicherheitslage in Zukunft sicherlich wieder aufwachsen werde. „Das bedeutet natürlich auch einen erhöhten Ausbildungsbedarf, was der Stärkung des Standorts Idar-Oberstein dient“, erklärte der Brigadegeneral. Weitere positive Auswirkungen sieht Oberst Felber in der verstärkten multinationalen Zusammenarbeit. Derzeit werden Soldaten aus elf europäischen Partnerländern in Idar-Oberstein ausgebildet. Dabei wies der Leiter des Ausbildungsbereichs darauf hin, dass heute bereits ein Großteil der Schießausbildung sowohl bei der Rohrartillerie als auch den Handfeuerwaffen in Simulatoren erfolge und sich der Flug- und Schießlärm hierdurch gegenüber früher stark reduziert habe. „Aber natürlich müssen unsere Soldaten auch unter realen Bedingungen üben, ganz ohne scharfen Schuss geht es nicht“, so Oberst Felber. Darauf hatte er auch bereits in seiner Ansprache beim gemeinsamen Neujahrsempfang hingewiesen und um Verständnis für die damit verbundenen Beeinträchtigungen geworben.