Am Sonntag geht es den Schlossberg hoch

Nach dem Treppenlauf im vergangenen Jahr freute sich das Orga-Team über eine gelungene Veranstaltung.

Am Sonntag, 16. September 2018, geht die vierte Auflage des Idar-Obersteiner Felsenkirche-Treppenlaufs über die Bühne. Veranstalter des Sportevents ist die Stadt Idar-Oberstein, Oberbürgermeister Frank Frühauf übernimmt die Schirmherrschaft. Organisiert wird der Treppenlauf von zahlreichen ehrenamtlichen Helfern rund um das Marathonteam Ilonka und Rainer Hagner. 

Bis zum Meldeschluss gestern Abend haben sich insgesamt 85 Teilnehmer für die beiden Läufe angemeldet. Auf die 4.500 Meter lange Kurzstrecke mit 350 Stufen gehen 47 Läufer, beim Hauptlauf über 6.900 Meter mit 700 Stufen werden es 38 Athleten sein. Der Kurzlauf beginnt um 11 Uhr, der Hauptlauf um 12 Uhr; Start und Ziel ist jeweils am Marktplatz Oberstein. Eine Nachmeldung ist nicht möglich.

Neben den beiden Wettkämpfen vor der malerischen Kulisse der Felsenkirche und von Schloss Oberstein wird den Zuschauern wieder ein umfangreiches Rahmenprogramm geboten. Der Leichtathletikexperte Heinz Hofmann moderiert die Läufe und hat zu den Teilnehmern bestimmt wieder interessante Informationen parat, über eine von der Firma elo-ton gestellte Videoleinwand werden die Starts und Zieleinläufe live übertragen und die Reichenbacher Showtanzgruppe Sweet Poison, die von Ilonka Hagner trainiert wird, führt ihre neuste Choreographie auf. Außerdem ist das SWR-Fernsehen vor Ort und dreht Aufnahmen für einen aktuellen Beitrag über die Felsenkirche.

Die schnellste Läuferin und der schnellste Läufer des Hauptwettbewerbs erhalten wieder die von der Firma Weis Opale aus Kirschweiler gestifteten Wanderpokale. Diese könnten aber diesmal die Besitzer wechseln, denn mit Lisa Lang und Zacharias Wedel sind Läufer am Start, die bereits zweimal Erste waren. Siegen sie erneut, dürfen sie die Pokale behalten. Neu in diesem Jahr ist, dass es auch Trophäen für die Sieger des Kurzlaufes gibt. Darüber hinaus erhält jeder erfolgreiche Teilnehmer eine Urkunde sowie eine von der Firma Fuchs gestiftet Erinnerungsmedaille, die Schnellsten jeder Altersklasse erhalten von regionalen Firmen gesponserte Sachpreise. Für den ältesten Teilnehmer und die teilnehmerstärkste Gruppe gibt es Sonderpreise.

Die Anspannung bei den Organisatoren steigt langsam an. „Man fragt sich natürlich immer, ob man an alles gedacht hat und hofft, dass alles reibungslos funktioniert und es vor allem keine Verletzungen gibt“, erklärt Rainer Hagner. Bei der Vorbereitung und Durchführung der Veranstaltung kann er sich auf ein großes Team an ehrenamtlichen Helfern verlassen. „Ohne deren Unterstützung könnte man so ein Event nicht auf die Beine stellen“, unterstreicht Hagner und bedankt sich bei seinem Team für dieses tolle Engagement. Was jetzt noch zu einer gelungenen Veranstaltung fehlen sind gutes Wetter und zahlreiche Zuschauer – aber auch hier ist Hagner zuversichtlich, dass das klappt.