Feuerwehr-Gerätewart geht in den Ruhestand

Klaus Schneider (3. v. l.) wurde nach langjähriger Tätigkeit bei der Stadt Idar-Oberstein in den wohlverdienten Ruhestand verabschiedet.

Ende des Jahres geht Klaus Schneider in den wohlverdienten Ruhestand. In einer Feierstunde wurde der hauptamtliche Feuerwehr-Gerätewart nunmehr von Bürgermeister Friedrich Marx, Kollegen und Personalvertretung verabschiedet.

Klaus Schneider, gelernter Maler und Lackierer, trat am 1. August 1988 in den Dienst der Stadt Idar-Oberstein und zwar als Maler beim Baubetriebshof. Aufgrund seiner Kenntnisse durch die langjährige Tätigkeit bei der Freiwilligen Feuerwehr Idar-Oberstein war er hier darüber hinaus auch als Sachbearbeiter zur Erfüllung der Gefahrstoffverordnung tätig. Am 1. Januar 2002 wechselte Schneider dann zum Ordnungsamt in den Bereich Brand- und Zivilschutz und war seither als hauptamtlicher Gerätewart in der Feuerwache 1 stationiert. Außerdem übte er auch in diesem Bereich die Aufgabe als Sachbearbeiter zur Erfüllung der Gefahrstoffverordnung aus. Die Tätigkeit als Gerätewart hatte Schneider vorher bereits viele Jahre lang ehrenamtlich ausgeübt. Aufgrund des stetig zunehmenden Umfangs und der Komplexität der Aufgabe machte diese dann aber die Ausübung durch hauptamtliche Kräfte notwendig. Mittlerweile verfügt die Stadt sogar über vier hauptamtliche Gerätewarte. Diese sind dafür verantwortlich, dass sämtliche Ausrüstungsgegenstände der vier Feuerwachen stets einsatzbereit sind.

Bürgermeister Marx würdigte Klaus Schneider als verlässlichen Mitarbeiter, dem nichts zu viel war. „Die Feuerwehrkameraden konnten sich stets darauf verlassen, dass ihr Gerät in Ordnung ist“, erklärte Marx und bedankte sich bei dem angehenden Rentner für die langjährige pflichtbewusste Arbeit. Auch Wehrleiter Jörg Riemer unterstrich das vorbildliche Wirken seines Feuerwehrkameraden: „Er hat viel Sachverstand in die Tätigkeit eingebracht und vieles vorangetrieben, dabei konnte Klaus auch durchaus hartnäckig sein.“ Mit einigen Geschenken und guten Wünschen für die weitere Zukunft verabschiedete die Feierrunde Klaus Schneider anschließend in den Ruhestand, den der angehende Rentner jetzt erst einmal in aller Ruhe genießen möchte.