Eine Liebe zwischen zwei Welten

StattKino präsentiert preisgekröntes Liebesdrama

Die junge Irin Eilis muss sich nicht nur zwischen zwei Männer sondern auch zwischen zwei Ländern entscheiden (Foto: © Twentieth Century Fox).

In der Reihe „Film im Theater“ präsentiert die Initiative StattKino in Kooperation mit dem städtischen Kulturamt am Freitag, 16. Februar 2018, um 19.30 Uhr im Stadttheater das vielfach preisgekrönte Liebesdrama „Brooklyn – Eine Liebe zwischen zwei Welten“. Der Film von Regisseur John Crowley basiert auf dem gleichnamigen Roman von Colm Tóibín und erzählt die Geschichte einer jungen Irin, die zwischen ihrem neuen Leben in Brooklyn und dem alten in Irland hin- und hergerissen ist. Als passendes Speisenangebot serviert der Landgasthof Böß um 18.30 Uhr im Bankettsaal des Stadttheaters „Irisch-Amerikanische Küche“. Da die Plätze für das Essen begrenzt sind, ist hierfür eine vorherige Anmeldung erforderlich.

Die junge Irin Eilis lässt in den frühen 1950er Jahren Heimat und Familie hinter sich, um in New York die Chance auf ein besseres Leben zu ergreifen. In Brooklyn findet sie eine Anstellung in einem Modegeschäft und lernt auf einem irischen Tanzfest den italienischstämmigen Amerikaner Tony kennen, der ihr hilft, sich in der Großstadt einzuleben. Zwischen den beiden entwickelt sich trotz der Vorbehalte von Tonys Familie eine intensive Liebesbeziehung, die aber zunehmend von Eilis‘ starkem Heimweh und der Sehnsucht nach ihrer Familie überschattet wird. Eine Familientragödie zwingt die junge Frau schließlich dazu, nach Irland zurückzukehren, aber nicht, ehe Tony und sie den Bund fürs Leben eingehen. In Irland fühlen sich ihre alten Gefährten von der neuen Eilis vor den Kopf gestoßen, aber bald schon findet sie bei alten und neuen Freunden Trost – insbesondere beim charmanten Jim. So sieht sich Eilis schließlich nicht nur vor die Wahl zwischen zwei Männern, sondern auch zwischen zwei Ländern gestellt.

Drehbuchautor Nick Hornby bleibt eng an der literarischen Vorlage von Colm Tóibín. Das betrifft vor allem die Zurückhaltung, die Tóibín gegenüber dem Innenleben seiner Figuren wahrt. Auch im Film trägt Eilis ihr Herz nicht auf der Zunge, selbst dann nicht, als es ihr überläuft vor Verunsicherung und Heimweh.

Der Eintritt zum Film kostet 4 Euro, inklusive Essen 14 Euro. Bei der Filmvorführung herrscht freie Platzwahl. Anmeldungen zum Essen werden je nach Verfügbarkeit bis spätestens Montag, 12. Februar 2018, unter Telefon 06781/64-884 oder E-Mail kultur@idar-oberstein.de entgegen genommen.