Neue Bad-Technik reduziert den CO2-Ausstoß

Julia Besand, Kerstin Cullmann und Thomas Cullmann (v. l.) freuen sich darüber, dass die neue Technik den Kohlendioxid-Ausstoß des Hallenbades deutlich reduziert.

Bei der Generalsanierung des Idar-Obersteiner Hallenbades erfolgte unter anderem der Einbau einer energiesparenden LED-Beleuchtung sowie einer hocheffizienten Lüftungsanlage (A+). Diese beiden Maßnahmen wurden durch die Nationale Klimaschutzinitiative des Bundesumweltministeriums gefördert. Für die hiermit verbundene Verringerung des Kohlendioxid(CO2)-Ausstoßes wurde die Stadt Idar-Oberstein nunmehr mit zwei Zertifikaten ausgezeichnet.

Bei der Sanierung des Hallenbades haben Stadt und Stadtwerke Idar-Oberstein großen Wert auf eine umweltschonende Energieversorgung gelegt. Damit soll sowohl ein Beitrag zum Klimaschutz geleistet als auch eine Reduzierung der Betriebskosten erreicht werden. Beide Ziele konnten nach bisherigem Stand verwirklicht werden, trotz einer Erweiterung der Nutzfläche des Bades von vorher rund 1.800 auf nunmehr gut 2.100 Quadratmeter. Die Schwimm- und Badefläche ist dabei sogar um rund 46 Prozent angewachsen, denn zum Hauptbecken mit 320 Quadratmetern Fläche kamen noch das Lehrschwimmbecken mit knapp 111 Quadratmetern und das Planschbecken mit rund 36 Quadratmetern Fläche dazu.

Möglich wurde das zum einen durch die Umstellung der Wärmeversorgung auf das von der OIE betriebene Nahwärmenetz. Hierdurch wird jährlich ein Ausstoß von rund 30 Tonnen CO2 eingespart. Einen weiteren Beitrag zur CO2-Reduzierung leistet der durch das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative geförderte Einbau der neuen Lüftungstechnik und neuen LED-Beleuchtungstechnik. Durch diese beiden Maßnahmen wird eine Verringerung des Kohlendioxid-Ausstoßes von gut 33 Tonnen jährlich bei der Beleuchtung und sogar knapp 49 Tonnen jährlich bei der Lüftungsanlage erreicht. Über die hierfür ausgehändigten Zertifikate freuten sich die städtische Klimaschutzmanagerin Julia Besand ebenso wie die kaufmännische Leiterin der Stadtwerke, Kerstin Cullmann, und der stellvertretende Leiter der technischen Abteilung, Thomas Cullmann, der seitens der Stadtwerke auch als Bauleiter bei der Sanierung des Hallenbades fungierte. Die Vertreter der Stadtwerke freuen sich weiterhin über eine Verringerung des Stromverbrauchs, der sich gegenüber der ursprünglichen Prognose des technischen Planers deutlich reduziert hat.