Start frei für Idar-Oberstein

Aero-Club benennt Flugzeug nach seiner Heimatstadt

Das neuste Flugzeug des Aero-Clubs Idar-Oberstein heißt jetzt offiziell Idar-Oberstein. Oberbürgermeister Bruno Zimmer taufte das Ultraleichtflugzeug auf den Namen der Edelstein- und Schmuckstadt.

Aero-Club-Vorsitzender Kurt Henn konnte zur Taufzeremonie neben der gesamten Stadtspitze auch etliche Vertreter des Stadtrates auf dem Landeplatz Göttschied begrüßen. Er unterstrich die große Verbundenheit des Aero-Clubs mit seiner Heimatstadt und die überaus gute Zusammenarbeit des Vereins mit der Verwaltung. So ist Oberbürgermeister Zimmer Vorsitzender der Fördergemeinschaft Landeplatz Göttschied, der Leitende Bürobeamte Michael Ziegel deren Geschäftsführer. Dieses Flugzeug soll auch Botschafter unserer Stadt sein und den Namen Idar-Oberstein in alle Welt tragen, erklärte Henn und wies darauf hin, dass neben dem Namen auch die Kennung auf den Standort des Fliegers hinweist: Sie lautet D-MHIO, das heißt Meine Heimat Idar-Oberstein. Bei der Maschine handelt es sich um ein Ultraleichtflugzeug vom Typ Dynamic WT9, das hervorragende Flug- und Schleppeigenschaften besitzt. Der 100 PS starke Motor beschleunigt das knapp 300 Kilogramm schwere Flugzeug auf über 230 Stundenkilometer. Vor kurzem reisten Vereinsmitglieder damit in gut zweieinhalb Stunden nach Prag. Es ist eine Ausnahme, dass die Maschine heute hier auf dem Boden steht, normalerweise ist sie unterwegs, so der Vorsitzende.

Ein Flugzeug auf den Namen Idar-Oberstein zu taufen ist schon etwas Besonderes, erklärte Oberbürgermeister Bruno Zimmer in seiner Ansprache. Auch er hob die Verbundenheit zwischen Stadt und Aero-Club hervor und lobte das große ehrenamtliche Engagement der Vereinsmitglieder. Sie würden stets an der Weiterentwicklung ihres Vereins und des Flugplatzes arbeitent und die Stadt unterstütze dies nach Kräften. So bemüht sich der OB derzeit beim zuständigen Ministerium um Mittel für den Bau einer zweiten Landebahn. Abschließend wies Zimmer darauf hin, dass noch ein Flugzeug den Namen Idar-Oberstein trägt. Aber das ist etwas größer, erklärte er, denn dabei handelt es sich um einen 1997 bei der Lufthansa in Dienst gestellten Airbus 319.

Mit einem Glas Sekt nahm der Oberbürgermeister dann die Taufe des Flugzeugs vor, wünschte ihm allzeit Holm- und Rippenbruch und den Piloten Hals- und Beinbruch. Nach dem offiziellen Akt hatten die Gäste die Gelegenheit, mit dem frisch getauften Flugzeug einige Runden über Idar-Oberstein zu drehen. Als erster durfte natürlich der Oberbürgermeister mitfliegen und staunte nicht schlecht, als er den Namen des Piloten erfuhr. Er hieß Fred Zimmer, zweiter Vorname Bruno. Das ist ein gutes Omen, unterstrich der OB und kehrte dann auch wohlbehalten vom Probeflug zurück.