500 Gäste beim Neujahrsempfang

Stießen auf eine gelungene Veranstaltung an: General Heinrich Fischer, Oberbürgermeister Hans Jürgen Machwirth, Michael Schmidt, Dirigent des Kreisjugendorchesters, und Alfred Strödicke, Geschäftsführer der Nahe-Zeitung (v.l.n.r.).

Rund 500 Vertreter der regionalen und überregionalen Politik, aus Wirtschaft, Handel und Handwerk sowie vielen Institutionen, Vereinen und des Militärs waren zum gemeinsamen Neujahrsempfang von Artillerieschule, Nahe-Zeitung und Stadtverwaltung in der Göttenbach-Aula gekommen.

Abweichend vom festgelegten Turnus, der in diesem Jahr eigentlich General Heinrich Fischer als Redner vorgesehen hätte, hielt Oberbürgermeister Hans Jürgen Machwirth die Ansprache für die drei Veranstalter. Da die Dienstzeit des OBs bekanntermaßen bald zu Ende geht, hatte der General ihm den Vortritt gelassen. Den musikalischen Part des Neujahrsempfang übernahm diesmal das Kreisjugendorchester, dass die Veranstaltung unter der Leitung von Michael Schmidt hervorragend umrahmte.

In seiner Rede blickte der OB auf das abgelaufenen Jahr zurück, dass trotz etlicher Schwierigkeiten wieder "viele positive Ereignisse und auch viel Gutes für die Stadt Idar-Oberstein" gebracht hatte. Auch wenn der sich abzeichnende Konjunkturaufschwung sich noch nicht in der Haushaltskasse der Kommune niederschlage, so Machwirth.

Bevor er jedoch hierzu näheres ausführte, ging der Stadtchef auf die für die Mitveranstalter positiven Ereignisse ein. So wurde der Bundeswehrstandort Idar-Oberstein durch die Indienststellung des neuen Offizieranwärterbataillons und einer niederländischen Ausbildungsinspektion weiter gesichert, wofür der OB General Heinrich Fischer und seinem Stab ausdrücklich dankte. Außerdem konnten die Soldaten beim Tag der offenen Tür anlässlich des 50. Geburtstages der Artillerieschule viele Tausend Besucher in ihrer Kaserne verzeichnen.

Auch die Nahe-Zeitung konnte ein erfolgreiches Jahr verzeichnen. Denn obwohl die Auflagenzahl leicht gesunken ist, erreicht das Blatt immer mehr Leser. Inzwischen sind es rund zwei Drittel der Einwohner im Landkreis Birkenfeld.

In Bezug auf die Stadt Idar-Oberstein stellte Oberbürgermeister Machwirth fest, dass trotz des leeren Stadtsäckels auch im abgelaufenen Jahr kein Stillstand herrschte sondern wieder viel Projekte verwirklicht wurden. Die Weiterentwicklung der Innenstädte – mit der Sanierung des Plätze Auf der Idar und Im Eck – sowie der Gewerbegebiete, das Vorantreiben der internationalen Partnerschaften mit Sri Lanka und Goiania/Brasilien oder die weitere Umwandlung der Verwaltung in einen modernen Dienstleistungsbetrieb waren nur einige wenige Beispiele hierfür. Wie immer richtete der OB seinen Blick aber auch optimistisch in die Zukunft. Hierbei nannte er unter anderem den Bau der Multifunktions-/Messehalle im Gewerbepark Nahetal, die Verbesserung der Betreuungssituation für Kinder und die Sicherung der Trinkwasserversorgung durch den Anschluss an die Primstalsperre als kommende Herauforderungen.

Mit dem Appell, auch weiterhin Visionen für die positive Fortentwicklung der Stadt Idar-Oberstein zu entwickeln, wünschte Machwirth den Anwesenden abschließend ein erfolgreiches Jahr 2007.