Neue Leitungen in der Felsenkirchstraße

Stadtwerke lassen keinen Investitionsstau aufkommen

Beigeordneter Bruno Zimmer machte sich vor Ort ein Bild vom Stand der Arbeiten.

Im Zuge des Ausbaues der Felsenkirchstraße im Stadtteil Oberstein haben die Stadtwerke mit einem Kostenaufwand von rund 170.000 Euro die Wasserleitung und Hausanschlüsse erneuert. Außerdem wurde für weitere 260.000 Euro der marode Mischwasserkanal samt Hausanschlüssen durch ein sogenanntes Trennsystem jeweils ein Kanal für das Schmutz- und einer für das Regenwasser ersetzt. Beigeordneter Bruno Zimmer, Leiter der Stadtwerke, sieht in der Trennung von Schmutz- und Regenwasser einen wichtigen Beitrag zur Verbesserung der Gewässergüte.

Wenn in den kommenden Jahren auch die Post-, Acker- und Genossenschaftsstraße über ein Trennsystem entwässert werden, haben die Stadtwerke im Stadtteil Oberstein alle Aufgaben erledigt, zu denen sie sich in dem im Jahr 2003 aufgestellten Fremdwasserbeseitigungskonzept der Oberen Wasserbehörde gegenüber verpflichtet haben. Die vorbeschriebenen Maßnahmen werden zwar über Gebühren finanziert, jedoch sieht Zimmer den Vorteil darin, dass die neu verlegten Leitungen für über 50 weitere Jahre die Versorgungssicherheit der Bürger gewährleisten. Passivverhalten der Stadtwerke hätte drastische Erhöhungen der Abwassergebühren zur Folge, ohne dass entsprechende Gegenwerte in Form neuer Ver- und Entsorgungsleitungen vorhanden wären, so der Beigeordnete. Dies ist für ihn keine Alternative. Zimmer will den von seinem Vorgänger Helmut Schneider bereits eingeschlagenen Weg konsequent fortsetzen und alles dafür tun, dass in Zukunft kein Investitionsstau entsteht.