Shutdown wird weiter verlängert und teilweise verschärft

Die Bundeskanzlerin und die Ministerpräsidentinnen und -präsidenten der Länder haben sich am 19.01.2021 auf eine Verlängerung der bisherigen Corona-Maßnahmen bis zum 14. Februar verständigt. Da eine nachgewiesenen Mutation des Virus die Bemühungen zur Eindämmung der Pandemie bedroht, wollen Bund und Länder dieser Gefahr jetzt vorbeugen. Hier die Beschlüsse im Wortlaut. 

Impfstrategie Rheinland-Pfalz

Die Impfungen in den rheinland-pfälzischen Impfzentren starten am 7. Januar 2021, zunächst für die gemäß der Corona-Impfverordnung des Bundes priorisierte Gruppe, insbesondere der Über-80-Jährigen. Die Terminvergabe für die Impftermine erfolgt ab dem 4. Januar entweder telefonisch über die Telefonnummer 0800 / 57 58 100 oder über die Internetseite www.impftermin.rlp.de.

31 Impfzentren mit insgesamt 36 Impfstraßen stehen bereit. Ergänzt werden diese Impfzentren durch mobile Impfteams und Impfungen in Kliniken, die eine „Eigenimpfung“ ihrer Belegschaft durchführen.

Zur Begleitung und Umsetzung der Impfempfehlungen in Rheinland-Pfalz hat die Gesundheitsministerin einen Ethikbeirat Corona-Schutzimpfungen eingesetzt. Der multiprofessionelle Beirat besteht aus medizinischen, juristischen und ethischen Expertinnen und Experten.

Rheinland-Pfalz hat eine Landeskoordinationsstelle Impfen eingerichtet, deren Kernaufgaben die Organisation des zügigen Aufbaus, die Vorgabe landesweiter Rahmenbedingungen sowie die Unterstützung der Impfzentren und mobilen Impfteams bei organisatorischen Fragen ist. Sie arbeitet eng mit den Kommunen und den Hilfsorganisationen zusammen.

Antworten zu Fragen rund um das Thema Impfen gibt es auch auf der Internetseite https://corona.rlp.de/de/themen/informationen-zur-corona-impfung-in-rheinland-pfalz/

Corona Warn- und Aktionsplan RLP

Der Corona Warn- und Aktionsplan RLP ist eine transparente Warn- und Gefahrenmeldung. Rheinland-Pfalz möchte so einer Ausbreitung von COVID-19 frühzeitig entgegenwirken. Steigen die Infektionszahlen in Rheinland-Pfalz und werden regional unterschiedliche Ausbruchsgeschehen festgestellt, wird darauf lokal flexibel reagiert. Bei steigenden Infektionszahlen reagiert Rheinland-Pfalz zielgerichtet mit lokalen Maßnahmen statt einem erneut flächendeckender Beschränkungen.

Maskenpflicht auch in Rheinland-Pfalz

Seit dem 27. April 2020 gilt in Rheinland-Pfalz bei Fahrten im öffentlichen Nahverkehr und beim Einkaufen in Geschäften die Pflicht zum Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes (MNS). Aber auch mit dem Tragen eines MNS bleiben die Regelungen bezüglich des einzuhaltenden Abstandes von 1,5 Metern und die notwendigen Hygienemaßnahmen bestehen. Die Maskenpflicht kommt ergänzend hinzu. 

Informationen zu Mund-Nasen-Schutz (MNS) und sogenannten Alltagsmasken

Aktueller Lagebericht der Kreisverwaltung Birkenfeld

(Stand: 21.01.2021, 17.30 Uhr)

Obwohl die 7-Tage-Inzidenz im Kreis Birkenfeld inzwischen die 200er-Schallmauer durchbrochen hat, bleibt die Bevölkerung vorerst von weiteren Maßnahmen verschont, die die Bewegungsfreiheit beschränken – wie jüngst die inzwischen wieder aufgehobene nächtliche Ausgangsperre im Nachbarkreis Bad Kreuznach. Weil der Inzidenzwert laut Landesuntersuchungsamt am Mittwoch auf 214,9 stieg und damit erstmals über 200 lag, hatte die Kreisverwaltung das weitere Vorgehen mit der Landesregierung abzustimmen – wie es die aktuelle Corona-Bekämpfungsverordnung vorschreibt. Schon während sich diese Entwicklung abzeichnete, fand eine erste Beratung statt. Eine neuerliche Abstimmung ergab, dass den Einwohnern momentan noch keine zusätzlichen Beschränkungen auferlegt werden. Grund der Zurückhaltung ist, dass vor allem das Seniorenheim in Göttschied den hohen Inzidenzwert verursacht: Dort gibt es inzwischen 85 Infizierte, davon 60 Bewohner und 25 Mitarbeiter. „Das übrige Geschehen im Landkreis bewegt sich im durchschnittlichen Rahmen“, erklärt der Landrat, der sich am Dienstag erneut mit dem Gesundheitsministerium bespricht. Im Seniorenheim Göttschied sind inzwischen vier Soldaten der Bundeswehr aus dem Programm „Helfende Hände“ eingetroffen, um den Betrieb aufrechterhalten zu können.

Heute kommen 42 neue Fälle hinzu. Aus Idar-Oberstein kommen 38 Personen, 33 Personen sind Bewohner/innen des Haus Göttschied (27 Frauen im Alter von 20 bis 95 Jahren sowie 11 Männer im Alter von 16 bis 88 Jahren). Aus der Verbandsgemeinde Herrstein-Rhaunen drei Frauen 34, 48 und 58 Jahre. Aus der Verbandsgemeinde Birkenfeld eine Frau 28 Jahre.

Die Gesamtzahl der mit dem Coronavirus infizierten Personen beträgt ohne US-Soldaten 1365. Davon sind 635 männlich und 730 weiblich. Die Verteilung auf die Gebietskörperschaften: Stadt Idar-Oberstein 599, VG Herrstein-Rhaunen 332, VG Birkenfeld 259, VG Baumholder 175. Von den bislang 1365 Infizierten sind 51 an den Folgen des Coronavirus verstorben,1025 gelten als genesen und 289 als akut infiziert. Seites der US-Army wurden 4 weitere Infizierte gemeldet.

Die 7-Tage-Inzidenz beträgt laut Landesuntersuchungsamt vorbehaltlich nachträglicher Korrekturen 214,9.

Das Klinikum Idar-Oberstein versorgt 35 Covid-19-Patienten (davon vier auf Intensiv) und acht Verdachtsfälle stationär. Das Elisabeth-Krankenhaus Birkenfeld behandelt drei Covid-Patienten (davon einer auf Intensiv) und drei Verdachtsfälle (davon einer auf Intensiv). In „häuslicher Absonderung“ befinden sich neben den 289 aktuell Infizierten rund 650 Kreiseinwohner.

Erreichbarkeit der Stadtverwaltung und Stadtwerke

Stadtverwaltung und Stadtwerke Idar-Oberstein bieten wieder alle Verwaltungsleistungen an. Dabei gilt jedoch weiterhin: Was irgendwie möglich ist bitte per E-Mail oder telefonisch erledigen. Persönliche Vorsprachen, für die der Zugang zu den Gebäuden erforderlich ist, sind weiterhin ausschließlich mit Terminabsprache möglich. Der Zugang zum Hauptgebäude bleibt weiterhin geschlossen. Besucher mit Termin melden sich über die Sprechanlage an und erhalten dann Zutritt.

Neben den Zugangsbeschränkungen gelten selbstverständlich für die Besucher die entsprechenden Hygienemaßnahmen. In diesem Zusammenhang wird gebeten, möglichst pünktlich zum Termin zu erscheinen. Sollten vereinbarte Termine nicht wahrgenommen werden können, sollte eine Absage erfolgen. Das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung ist für alle Besucher Pflicht. Weitere Informationen für einen Besuch bei der Verwaltung gibt es hier.

Termine für das Bürgerbüro können wieder über den Online-Kalender auf der städtischen Homepage oder telefonisch unter 06781/64-128 vereinbart werden. Durch die geltenden Abstandsregeln stehen im Foyer jedoch nur sehr wenige Warteplätze zur Verfügung.

  • Termine für das Standesamt können unter 06781/64-355 vereinbart werden kann.
  • Termine beim Jugendamt können mit dem jeweiligen Sachbearbeiter vereinbart werden. Der Eingang zum Gebäude bleibt verschlossen, Besucher werden nach Betätigung der Klingel einzeln eingelassen. Aufgrund der gültigen Abstandregeln steht im Gebäude des Jugendamtes kein Wartebereich zur Verfügung. Daher wird gebeten, pünktlich zu den Terminen zu erscheinen.
  • Für alle weiteren Sachgebiete kann die Terminvereinbarung direkt mit dem jeweiligen Sachbearbeiter unter den bekannten Durchwahlen und Mail-Adressen erreichbar. Eine Liste der Mitarbeiter steht im Bürgerinformationssystem zur Verfügung, ansonsten gibt es Informationen auch bei der Zentrale unter Telefon 06781/64-0.
  • Das Stadtarchiv, Stadtbibliothek und die Tourist-Information EdelSteinLand, Büro Idar-Oberstein, sind geschlossen. Die Einrichtungen sind jedoch unter Telefon 06781/64-473 (Archiv), -470 (Bibliothek) und -871 (Tourist-Information) erreichbar.
    Die Stadtbiblithek hat  einen Bestell- und Abholservice eingerichtet. Die Nutzer können aus dem Internetkatalog der Stadtbibliothek unter www.idar-oberstein.de/buch die gewünschten Medien auswählen. Dabei sollten sie darauf achten, dass diese auch verfügbar und nicht aktuell ausgeliehen sind. Die Bestellung kann dann per E-Mail an stadtbibliothek@idar-oberstein.de oder telefonisch unter 06781/64470 abgegeben werden. Die Mitarbeiterinnen stellen das Medienpaket zusammen, buchen es auf das Ausleihkonto des Nutzers und teilen diesem einen Termin mit, zu dem die Medien an der Eingangstür abgeholt werden können. Die Rückgabe von Medien ist rund um die Uhr über die Rückgabebox vor dem Haupteingang möglich ist. Außerdem wurde die Leihfrist für alle Medien automatisch bis zwei Wochen nach der erneuten Öffnung der Bibliothek verlängert.
    Des Weiteren bietet sich gerade im Moment die Nutzung der Onleihe Rheinland-Pfalz an. Dabei stehen unter www.onleihe-rlp.de über 100.000 E-Books und Hörbücher für Erwachsene und Kinder sowie E-Paper und E-Learning-Kurse zum zeitlich befristeten Download zur Verfügung. Das Angebot ist per Tablet, Handy, PC oder E-Reader nutzbar.
  • Bei Fragen von Unternehmen zur Corona-Soforthilfe steht die städtische Wirtschaftsförderung mit wertvollen Informationen per E-Mail unter wirtschaftsfoerderung@idar-oberstein.de oder telefonisch unter 06781- 64 618 zu Verfügung. Die Formulare der ISB und weitere Informationen finden Sie auch hier.
  • Zur steuerlichen Entlastung von Bürgerinnen und Bürgern, Unternehmen und Gewerbetreibenden, die unter den wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie leiden, bietet die Stadt die Möglichkeit einer zinslosen Stundung der fälligen Gewerbe- und Grundsteuern an. Das entsprechende Formular finden Sie hier. Neben der Stundung können Zahlungspflichtige bei drohenden Vollstreckungsmaßnahmen auch deren Aussetzung beantragen. Hierzu wenden Sie sich bitte frühzeitig per Mail an stadtkasse@idar-oberstein.de.

Hilfe und Informationen 

Hilfe bei Verdacht bzw. Infektion

  • Zuständige Gesundheitsbehörde für den Landkreis Birkenfeld ist das Gesundheitsamt in Idar-Oberstein. Das Gesundheitsamt ist montags bis freitags von 8.30 bis 12 Uhr, zusätzlich montags bis Mittwochs von 14 bis 15 Uhr sowie donnerstags von 14 bis 18 Uhr telefonisch über die Telefonnummer 06781/20080 erreichbar und per E-Mail über die Sammelemailadresse corona@landkreis-birkenfeld.de.
  • Bei Verdacht auf eine Infektion sollten Betroffene sich zunächst telefonisch beim Patientenservice unter der Nummer 116117 melden. Um die telefonischen Kapazitäten für Patientinnen und Patienten zu erweitern und möglichst allen Anrufenden gerecht zu werden, hat das Land Rheinland-Pfalz eine zusätzliche neue „Hotline Fieberambulanz“ ein. Unter der Telefonnummer 0800 99 00 400 ist die Hotline im 24-Stunden-Betrieb zu erreichen. 

Allgemeine Informationen

  • In Rheinland-Pfalz gibt es eine Hotline für Fragen zum Coronavirus. Sie ist unter der Nummer 0800/5758100 montags bis freitags von 8 bis 18 Uhr sowie samstags und sonntags von 10 bis 15 Uhr erreichbar. 
  • Gebündelte Informationen zum Thema Corona gibt es unter www.corona.rlp.de.
  • Informationen zum Corona-Virus in mehreren Sprachen gibt es auf der Seite der Beauftragten der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration unter www.integrationsbeauftragte.de.
  • Aktuelle Informationen zum Coronavirus und dessen Verbreitung gibt es auf der Internetseite des Robert Koch-Instituts www.rki.de.

Hilfe-Telefonnummern

Das Netzwerk Kinderschutz hat eine Liste mit Hilfe-Telefonnummern zusammengestellt. 

 

Hilfen für Unternehmen und Arbeitnehmer*innen

Informationen für Unternehmen zu Corona-Hilfen gibt es auf unserer Seite Corona-Hilfe.

Testmöglichkeiten auf SARS-CoV-2 in Rheinland-Pfalz

Patientinnen und Patienten, die an Symptomen einer Atemwegsinfektion wie Fieber, Husten, Schnupfen, Halsschmerzen oder anderen Symptomen von COVID-19, wie zum Beispiel Geschmacksverlust leiden, können bei ihrer Hausärztin oder bei ihrem Hausarzt einen Corona-Test auf Kosten der Gesetzlichen Krankenversicherung durchführen lassen, sofern in der Praxis Corona-Tests angeboten werden. Sofern die Praxis selbst keine Tests anbietet, werden die Patientinnen und Patienten von dort an die Corona-Strukturen der Kassenärztlichen Vereinigung verwiesen.

Eine interaktive Karte auf der Homepage der Kassenärztlichen Vereinigung www.kv-rlp.de gibt Auskunft über Standorte und Öffnungszeiten der Corona-Ambulanzen, Corona-Praxen oder der Corona-Sprechstunden. Erforderlich ist die vorherige telefonische Terminabstimmung und der Hinweis auf das Mitbringen der Versichertenkarte.

Weitere Testmöglichkeiten bestehen zudem in den Fieberambulanzen, die überwiegend in Trägerschaft der Kommunen und auch der Krankenhäuser sind. Betroffene müssen sich vorab zunächst telefonisch bei der Hotline "Fieberambulanz" unter der Telefonnummer 0800 99 00 400 anmelden.

Hygienetipps