Gedenkveranstaltung zum 27. Januar

Das Ensemble Opus 45 und Schauspieler Roman Knižka (3. v. l.) gestalten die diesjährige Gedenkveranstaltung. (Foto: Tom Solo)

Unter dem Titel „Es ist geschehen, und folglich kann es wieder geschehen“, richten die Stadt Idar-Oberstein und der Verein Schalom e. V. am Sonntag, 27. Januar 2019, um 11 Uhr eine Gedenkveranstaltung in der Göttenbach-Aula aus. Dabei werden im Rahmen einer Matinee mit Lesung und Kammerkonzert die Geschichte und Gegenwart rechter Gewalt in Deutschland beleuchtet.

Der 27. Januar ist der Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus. Seit 2005 richten Stadt und Schalom e. V. aus diesem Anlass gemeinsam eine Gedenkveranstaltung aus. In diesem Jahr hat die Veranstaltung ein etwas anderes Format als gewohnt. Meist stand eine Ausstellung im Mittelpunkt der Gedenkveranstaltung, diesmal folgt nach den Grußworten von Oberbürgermeister Frank Frühauf und des Schalom-Vorsitzenden Axel Redmer ein Kammerkonzert mit Lesung.

Mit ihrem Programm wollen der Schauspieler Roman Knižka und das Ensemble Opus 45 dazu anregen, sich mit der Problematik rechter Gewalt in Deutschland auseinanderzusetzen. Ihr Anliegen ist es außerdem, den Opfern rechter Gewalt in der Bundesrepublik Deutschland zu gedenken. Der Titel der Matinee ist einem Zitat des italienischen Schriftstellers Primo Levi entlehnt. Der Auschwitz-Überlebende warnte im Jahr 1986 davor, im Gedenken an die Verbrechen des Holocaust nachzulassen: „Es ist geschehen, und folglich kann es wieder geschehen: Darin liegt der Kern dessen, was wir zu sagen haben."