Spannendes Ferienprogramm des JAM

Alle Teilnehmer von „Popcorn im Maisfeld“ hatten die Möglichkeit, sich beim Lasergewehrschießen auszuprobieren und ihre Konzentrations- und Zielfähigkeit unter Beweis zu stellen. (Foto: medien.rlp)

In den Herbstferien bot das Team des Jugendtreffs am Markt Kindern und Jugendlichen zwei spannende Projekte an.

Kindertheaterworkshop

„Bühne frei“ hieß es für die Teilnehmer des Kindertheaterworkshops. Mit Hilfe der Referenten Julia Schmitt und Jürgen Bräutigam des Rotznasentheaters konnten die Kinder erste Erfahrungen im Theaterspielen sammeln. Dazu gehörten natürlich auch Vorübungen zu Gestik und Mimik, außerdem wurde mit verschiedenen Techniken die Stimme trainiert.

Innerhalb von vier Tagen studierten die Teilnehmer das Stück „Der stramme Max“ ein, das dann am letzten Projekttag allen Eltern und Familienangehörigen vorgeführt wurde. Das Stück dreht sich um eine Gruppe Maulwürfe, die eines Tages unerwarteten Besuch von Erdmännchen bekommt. Die Maulwürfe sind darüber entsetzt, dass ihr Maulwurfshügel von diesen Fremden genutzt wird. Aber beide Gruppen müssen sich vor dem Fuchs in Acht nehmen. Am Ende wird der Fuchs überwältigt – er glaubt nämlich, er sei selbst ein Erdmännchen – und Maulwürfe, Erdmännchen und der Fuchs werden Freunde.

Unterstützt wurde das Projekt vom Landesprogramm „Jedem Kind seine Kunst“. Dieses Programm ermöglicht es Kulturschaffenden, im Rahmen einer Kooperation mit interessierten Einrichtungen wie Schulen, Kindertagesstätten, Jugendzentren, Vereinen oder anderen Institutionen, Projekte aus dem Bereich der kulturellen Bildung mit Kindern und Jugendlichen zu gestalten.

Popcorn im Maisfeld

Bereits zum vierten Mal besuchte das Team von „Popcorn im Maisfeld“ Idar-Oberstein. In diesem Jahr wurde ein außergewöhnliches Kinoerlebnis für Kinder und Jugendliche in Kooperation mit dem Schützenverein 1858 ermöglicht. Ein besonderes Highlight war eine Popcornmaschine, mit der die Veranstalter an alle Kinobesucher frisches Popcorn verteilen konnten.

Das Projekt „Popcorn im Maisfeld“ verbindet Filmerlebnisse an kinolosen Orten  mit pädagogisch begleiteter Filmarbeit. Im Idarer Schützenhaus wurde der Film „Sohn von Rambow“ gezeigt. Er dreht sich um den elfjährigen Will, einen Außenseiter. Seine strenggläubige Familie verbietet ihm Filme und Musik. Der gleichaltrige Lee hingegen ist ein Störenfried, der sich mit jedem anlegt, nur um seinen älteren Bruder zu beeindrucken. Als die Jungs sich kennenlernen, wird der gutgläubige Will von Lee zunächst nur ausgenutzt. Dann aber bringt eine Filmidee beide zusammen.

Im Anschluss an die Vorführung wurde der Inhalt gemeinsam mit den Besuchern besprochen. Danach führte Thomas Klein, Vorsitzender des Schützenvereins, die Besucher durch Räumlichkeiten des Schützenhauses. Klein erklärte, dass es beim Schießsport vor allem auf Konzentration, Ausdauer und Zielgenauigkeit ankomme.

Ein großer Dank geht an alle Helfer des Schützenvereins 1858 Idar-Oberstein für die tolle Unterstützung und gute Zusammenarbeit bei der Vorbereitung und Durchführung der Veranstaltung sowie an medien.rlp, die das Projekt ermöglicht haben.