Stadenhalle voraussichtlich bis Ende 2018 geschlossen

Seit Anfang Mai 2018 läuft in der Stadenhalle im Stadtteil Tiefenstein eine umfangreiche Baumaßnahme zur Energetischen Sanierung des Gebäudes. Hierfür ist die Halle geschlossen, der Sportbetrieb wurde ausgelagert. Ursprünglich war geplant, dass die Maßnahme bis Ende Oktober 2018 beendet ist. Im Bereich der Umkleidekabinen, des Gemeinschaftsraums, des Foyer- und Toilettentraktes und des Geschäftszimmers gehen die Arbeiten auch wie geplant voran. Lediglich in der Sporthalle gab es eine unvorhergesehene Komplikation: Im Zuge der Sanierungsmaßnahme wurden im Juli Schäden an der Tragkonstruktion des Daches festgestellt. Die Leimbinder, die hölzernen Deckenträger, weisen im Bereich der Auflager Feuchtigkeitsschäden auf.

Die Verantwortlichen des städtischen Gebäudemanagements reagierten sofort und terminierten umgehend einen kurzfristigen Termin mit einem Hochbaustatiker und einem vereidigten Sachverständigen für Holzbau. Bereits bei der Erstbegutachtung wurde von den Fachleuten empfohlen, zur Sicherheit von Personen die Bauarbeiten in der Sporthalle einzustellen. Dies wurde von den Verantwortlichen der Stadt auch umgesetzt, die Halle wurde vorsorglich bis Ende Dezember 2018 gesperrt.

Für die eingehende Begutachtung bei einem weiteren Termin in der zweiten Augustwoche wurden Außengerüste gestellt und zusätzliche Bodenabdeckungen vorgenommen, um den Fachleuten einen direkten Zutritt zu den schadhaften Bereichen zu gewähren. Eine erste Voranalyse, die Bürgermeister Friedrich Marx und dem Gebäudemanagement präsentiert wurde, zeigte auf, dass die Sanierung der schadhaften Leimbinder notwendig ist. Die Reparaturarbeiten müssen möglichst vor dem Winter erfolgen. Derzeit laufen Berechnungen und die Erstellung eines genauen Sanierungskonzeptes, um eine kurzfristige Wiederherstellung auf den Weg zu bringen. Vorher müssen die notwendigen Maßnahmen selbstverständlich zunächst von den zuständigen Gremien beraten und beschlossen werden.