OIE errichtet fünfte Ladesäule in Idar-Oberstein

Neue E-Tankstelle an der Stadtverwaltung

OIE-Vorstand Ulrich Gagneur (r.) und Oberbürgermeister Frank Frühauf nahmen die neue Ladesäule symbolisch in Betrieb. (Foto: OIE)

Gemeinsam mit der Stadt Idar-Oberstein hat die OIE eine weitere Ladesäule für Elektroautos im Stadtteil Oberstein installiert. Oberbürgermeister Frank Frühauf und OIE-Vorstand Ulrich Gagneur nahmen die mittlerweile fünfte öffentliche Ladesäule im Stadtgebiet von Idar-Oberstein symbolisch in Betrieb. Neben der neuen Stromtankstelle an der Stadtverwaltung gibt es weitere am Verwaltungsgebäude der OIE, am Parkplatz Auf der Idar, am Bahnhof sowie am Globus Warenhaus.

Die neue OIE-Ladesäule steht vor dem Verwaltungsgebäude in der Georg-Maus-Straße 2, bis zu zwei Elektrofahrzeuge können hier gleichzeitig aufgeladen werden. Die Stadtverwaltung stellt die Stellplätze zur Verfügung, die OIE hat die Ladesäule errichtet und betreibt sie. Damit wird gemeinsam ein weiterer Beitrag zum Ausbau der Ladeinfrastruktur geleistet, sie ist die Grundvoraussetzung für eine flächendeckende Einführung von Elektromobilität. Denn die Alltagstauglichkeit von Elektrofahrzeugen wird durch die Dichte des Stromtankstellennetzes mitbestimmt.

„In Kombination mit Strom aus regenerativen Quellen ist Elektromobilität eine nachhaltige Lösung, um dem fortlaufenden Klimawandel entgegenzuwirken. Deshalb laden Fahrer von Elektroautos an allen öffentlichen Ladepunkten der OIE ausschließlich Ökostrom, um die elektrische Reichweite ihrer Fahrzeuge zu verlängern. Um Elektromobilität überall gewährleisten zu können und so mehr Kunden für das Zukunftsthema zu begeistern, liegt es uns sehr am Herzen, das öffentliche Ladesäulennetz weiter auszubauen“, sagte OIE-Vorstand Gagneur beim Ortstermin an der Stadtverwaltung.

Auch Oberbürgermeister Frank Frühauf sieht im verstärkten Einsatz der Elektromobilität einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz. „Der Betrieb von Verbrennungsmotoren trägt wesentlich zum Ausstoß von Treibhausgasen bei. Elektrofahrzeuge können hier zu einer spürbaren Minderung beitragen, sofern sie Strom aus Erneuerbaren Energien nutzen“, so der OB. Daher ist bei den Stadtwerken Idar-Oberstein auch seit Anfang dieses Jahres ein Elektrofahrzeug in Betrieb, weitere sollen folgen. „Unsere Dienstwagen fahren meist eher kürzere Strecken im Stadtgebiet, hier bietet sich der Einsatz von Elektrofahrzeugen geradezu an“, unterstrich Frühauf.

Neben der Förderung durch die Bundesregierung über den sogenannten Umweltbonus unterstützt die OIE durch zusätzliche Förderprogramme den Kauf von Elektrofahrzeugen mit ihrem Förderprogramm „ePioniere gesucht“. Kunden, die sich ein neuwertiges Elektroauto kaufen, belohnt das Unternehmen mit bis zu 800 Euro Förderprämie. Gefördert werden maximal 25 Fahrzeuge, die im Zeitraum vom 1. Januar bis 31. Dezember 2018 neu gekauft werden. Die Förderung beträgt für monovalente Elektrofahrzeuge (BEV) 800 Euro und für die sogenannten „Plug-in-Hybrid“-Fahrzeuge (PHEV) 600 Euro. Einzelheiten zur Förderung erhalten Interessierte unter Telefonnummer 06781/55-3433. Zudem gibt es eine Liste der förderfähigen Elektrofahrzeuge immer aktuell unter www.bafa.de.