Lothar Rohlik geht in den Ruhestand

Lothar Rohlik (Bildmitte) verantwortete in seinen 35 Dienstjahren zahlreiche Bauprojekte der Stadt Idar-Oberstein.

Im Rahmen einer kleinen Feierstunde wurde Lothar Rohlik von Oberbürgermeister Frank Frühauf, Bürgermeister Friedrich Marx, Kollegen und Personalvertretung in den Ruhestand verabschiedet. Der Diplom-Ingenieur stand rund 35 Jahre lang im Dienst der Stadt Idar-Oberstein und verantwortete in dieser Zeit eine ganze Reihe von Hochbaumaßnahmen.

Nachdem Lothar Rohlik 1982 eine halbjährige und von 1983 bis 1985 eine zweijährige AB-Maßnahme beim Stadtbauamt absolvierte, wurde er dort Mitte Mai 1985 als Diplom-Ingenieur, Fachrichtung Architektur eingestellt. Zunächst war Rohlik in der Planungsabteilung tätig, wo er sich um die Gestaltung der Randbereiche der Naheüberbauung kümmerte. Später erfolgte eine Umsetzung zur Hochbauabteilung, ab 2001 war Lothar Rohlik stellvertretender Amtsleiter und Technischer Leiter des städtischen Gebäudemanagements. In seiner Dienstzeit leitete Rohlik eine Vielzahl der unterschiedlichsten Baumaßnahme. „Von der Kita bis zur Leichenhalle war alles dabei“, berichtete der angehende Rentner. Darunter auch eine ganze Reihe von Großprojekten wie der Umbau der Festhalle zum Stadttheater, die Errichtung der Messe Idar-Oberstein, verschiedene Projekte am Schloss Oberstein, die Sanierung der Realschule plus, zahlreiche Umbaumaßnahmen an Kitas und zuletzt zunehmend energetische Maßnahmen. „Es war eine interessante und abwechslungsreiche Tätigkeit, die Bandbreite der Maßnahmen war enorm“, so Rohlik.

Oberbürgermeister Frühauf und Bürgermeister Marx würdigten unisono die Zuverlässigkeit und Loyalität des Technischen Leiters des Gebäudemanagements. „Er war bei seinen Projekten immer auf dem Laufenden und hatte alles im Blick“, unterstrich Frühauf. „Lothar Rohlik war stets ein kompetenter Ansprechpartner und hat auch Verantwortung in Bereichen übernommen, die nicht zu seinem direkten Aufgabengebiet gehörten“, ergänzte Marx. Sie dankten dem angehenden Rentner für dessen geleistete Arbeit und das außerordentliche Engagement, überreichten ihm zum Abschied einige Präsente und wünschten alles Gute für den neuen Lebensabschnitt. Dem Dank und den guten Wünschen schlossen sich die Kollegen und die Personalvertretung gerne an. Das Lob gab Rohlik umgehend zurück: „Die Stadt war mir 35 Jahren lang ein guter und fairer Arbeitgeber. Es war zwar oft stressig, aber es war eine schöne Zeit und ich hatte ein gutes Team, dem ich ebenfalls für die Zusammenarbeit danke.“