Jazztage Idar-Oberstein

Die Jazztage Idar-Oberstein sind eine Veranstaltung der Stadt Idar-Oberstein im Rahmen des Kulturfestivals "Idar-Oberstein leuchtet". Verantwortlich für Planung und Durchführung ist das Kulturamt.

Programm: Annette Strohm
Organisation: Sabine Müller und Timo Fewinger
Technik: Michael Anton

Die das dreitägige Jazzfestival findet seit 1996 jährlich Ende Mai / Anfang Juni statt. Projekte, Bands, Formationen aus verschiedenen Jazzstilen, Musikergenerationen und hervorragende internationale Solisten kreieren auf fünf Bühnen Musikwelten des Jazz. Präsentiert wird ein niveauvolles, abwechslungsreiches Programm, bei dem für jeden Geschmack etwas dabei ist.

Seit 1996 waren u. a. das Hazy Osterwald Sextett, Hugo Strasser, die Barrellhouse Jazzband, Brian Auger, Wolfgang Schmid Kick, das ERNIE WATTS QUARTET, Solisten der Big Band des Hessischen Rundfunks und die heavytones zu Gast, um nur einige der Jazzgrößen und Highlights zu nennen.

Der Eintritt zu den Jazztagen ist frei, während des Festivals wird ein Förderbutton verkauft. Mit dem Erwerb eines Buttons können die Besucher zur Unterstützung der Jazztage Idar-Oberstein beitragen.

24. Jazztage Idar-Oberstein 2019

Die 24. Jazztage Idar-Oberstein finden vom 24. - 26.05.2019 statt.

23. Jazztage Idar-Oberstein 2018

Die 23. Jazztage Idar-Oberstein fanden vom 25. - 27.05.2018 statt.

Foto: China Moses, © Sylvain Norget


Das Berliner Jazzquintett „THE TOUGHEST TENORS“ eröffnete das Festival.
Frisch und virtuos, rau und direkt bewies die Band die nachhaltige Energie von authentischem Jazz. Sie nahmen sie ernst, die Musik, die seit den 50er und 60er Jahren ihre zeitlose Legitimation bewiesen hat. Und das mit einem Repertoire, das aus echten Entdeckungen besteht: Längst vergessene Stücke in der Tradition der…

23. Jazztage Idar-Oberstein 2018

Die 23. Jazztage Idar-Oberstein fanden vom 25. - 27.05.2018 statt.

Foto: China Moses, © Sylvain Norget


Das Berliner Jazzquintett „THE TOUGHEST TENORS“ eröffnete das Festival.
Frisch und virtuos, rau und direkt bewies die Band die nachhaltige Energie von authentischem Jazz. Sie nahmen sie ernst, die Musik, die seit den 50er und 60er Jahren ihre zeitlose Legitimation bewiesen hat. Und das mit einem Repertoire, das aus echten Entdeckungen besteht: Längst vergessene Stücke in der Tradition der legendären Two-Tenor-Formationen werden aus den unerschöpflichen Archiven des Jazz hervorgeholt und wieder auf die Bühne gebracht. Dies funktioniert seit nunmehr 18 Jahren und über 300 Konzerten sehr gut.

Sehr gut wurden auch die Konzerte der Golden Swing Bigband vom Publikum angenommen. Uwe Kirsch, der die Bigband seit 1984 leitet, konnte die beiden Local Vocals Ully Mathias und Daisy C. Black zu dem Auftritt am Samstagabend verpflichten. Ully Mathias, eine Eventsängerin für  Pop & Jazz, stand als Solistin bei namhaften Gala-Bands sowie mit Künstlern wie Nicole (Background), Kristina Bach, Bellini, Chris Andrews, Jürgen Drews, Udo Jürgens auf der Bühne und über die talentierte, stimmgewaltige Sängerin mit Gänsehautgarantie, Daisy C. Black, sagte Guido Maria Kretschmer nach der RTL Show „Das Supertalent“: „Hallelujah, du kannst singen!"

China Moses, Tochter der Jazzsängerin und mehrfachen Grammy-Preisträgerin Dee Dee Bridgewater ist mit ihrer herausragenden Stimme musikalisch vielseitig und spannungsreich. Ihre Songs, ein prickelnder Cocktail aus deepem Soul, treibenden Blaxploitation-Zitaten, Lounge-Jazz und groovendem R&B, abgerundet mit einer gesunden Prise Pop sind vital und ruhen doch in sich selbst. Sie klingen ausgereift, verströmen Leidenschaft, Hingabe und Entschlossenheit.

"Phantastische Stimme, phantastische Songs. Einfach so. Bläst sie einen um“ hat die FAZ einmal die einzigartige Bühnenpräsenz von Teresa Bergman sehr passend zusammengefasst. Sie schlägt mit ihrer Musik Brücken zwischen Folk, Funk und Pop ähnlich zu einem Doppelalbum von Joni Mitchell und Stevie Wonder. Die Wahlberlinerin wurde erst kürzlich von Deutschlandradio Kultur als "das größte Talent, das wir für Soundscout im vergangenen Jahr entdeckt haben” bezeichnet. Sie teilte bereits Bühnen mit Künstler wie Wallis Bird, Lulo Reinhardt oder Della Miles.

Durch eine farbenfrohe Fußbedeckung und einen unverwechselbaren modischen Schick wird dem Publikum bereits vor Erklingen des ersten Tons ein Anblick geboten, den es so schnell nicht vergessen wird. Was dann folgt ist eine Darbietung facettenreicher, eigenwilliger Interpretationen des modernen Jazz. Hierbei schreckt das Horst Hansen Trio nicht davor zurück, sich der Stilistik verschiedener Genres (u. a. Hip Hop, Drum&Bass, Fusion) zu bedienen. Dieses Zusammenspiel honorierte auch die Jury der Leverkusener Jazztage und zeichnete die Band mit dem Future Sounds Award aus. Und auch ARTE-Metropolis lud die Band bereits zu einem Konzertmitschnitt ein. Ihre Musik ist ehrlich und nicht verkopft. Eingesessene Vorstellungen werden über Bord geworfen um Platz für groovige Rhythmen, wilde Taktwechsel und energetische Improvisationen zu schaffen. Dadurch zieht die Show nicht nur eingefleischte Jazzfans in ihren Bann, sondern begeistert auch ein Publikum über Jazzgrenzen hinaus – Heftiger Überjazz eben.

Salsa, Boogaloo, Cha-Cha Chá – absolut live, absolut tanzbar
CHACÁN ist eine der erfolgreichsten Salsa-Bands der Rhein-Main-Szene und für ihren unverkennbaren Stil unter Tänzern wie Konzertgängern gleichermaßen populär. Die Band hat sich eine ganz eigene Nische geschaffen, in der sie auf unkonventionelle Art die Wurzeln der Salsa Musik aufleben lässt. Die Band steht für dynamisch-expressive, charaktervolle Interpretationen eines Vintage und Old School Salsa Repertoires.

Der Posaunist Nils Wogram ist derzeit einer der wichtigsten, deutschen Jazzmusiker. Als Bandleader, Komponist und Solist mit kompromisslos eigener Sprache feiert er weltweit große Erfolge. Mit seinen zahlreichen Bands unterschiedlichster Besetzung und musikalischer Ausrichtung ist er auf den bedeutendsten Jazzfestivals vertreten und konzertiert weltweit. Er ist unter anderem Träger des Albert-Mangelsdorff-Preis (Deutscher Jazzpreis), des Jazzpreises des SWR, des Landesjazzpreises Nordrhein-Westfalen, des Jazzpreises der Stadt Köln, des GEMA Jazzkompositionspreises, des BMW Jazz Awards und des ECHO Jazz.

 

 

 

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