Geschädigte der Flutkatastrophe können bis Ende Juli Spendenmittel beantragen

Der Landkreis Birkenfeld und die Verbandsgemeinde Herrstein haben Spendenkonten zur Unterstützung der Opfer des Hochwassers vom 27. und 31. Mai eingerichtet, auf denen inzwischen weit über 300.000 Euro eingegangen sind.

Nachdem der Kreisausschuss eine Richtlinie zur Verteilung der Spendenmittel beschlossen hat, besteht ab sofort die Möglichkeit, Spendenmittel zu beantragen. Der vollständig ausgefüllte Antrag ist von den Betroffenen bis zum 31. Juli 2018 bei der Kreisverwaltung Birkenfeld einzureichen, er kann auch bei der Stadtverwaltung abgegeben werden.

Eine Spendenkommission wird über die eingegangenen Anträge zeitnah beraten und entscheiden. Dabei werden Leistungen von Versicherungen und anderen Stellen angerechnet. Die Auszahlung der Mittel beginnt Anfang August. In besonderen Härtefällen kann auch Soforthilfe aus den Spendenmitteln beantragt werden.

Das Antragsformular und die Richtlinien zur Verteilung der Spenden sind auf der Homepage des Landkreises unter www.landkreis-birkenfeld.de hinterlegt und können dort herunter geladen werden.

Spendenkonten für Betroffenen des Schadensereignisses

Die Kreisverwaltung Birkenfeld und die Verbandsgemeinde Herrstein haben Spendenkonten wegen des Schadensereignisses in den Verbandsgemeinden Herrstein und Rhaunen sowie in Teilen der Stadt Idar-Oberstein eingerichtet. Zur Unterstützung für die Betroffenen wird um Spenden auf eines der unten angegebenen Konten unter dem Stichwort "Hochwasser" gebeten:

Institut IBAN BIC
Kreissparkasse Birkenfeld DE63 5625 0030 0000 2050 95 BILADE55XXX
Raiffeisenbank Nahe DE17 5626 1735 0100 1170 06 GENODED1FIN
Volksbank Hunsrück-Nahe DE92 5606 1472 0104 7521 38 GENODED1KHK

Auch das Land Rheinland-Pfalz gewährt Hilfen

Nach den Unwettern in den Kreisen Birkenfeld und Bitburg-Prüm gewährt das Land Rheinland-Pfalz Privatpersonen bei existenzgefährdenden Schäden Sofort- und ergänzend abschließende Finanznothilfen.

Diese setzen zum einen voraus, dass die Wohnung „vorübergehend oder dauerhaft unbewohnbar bzw. unbenutzbar ist“. Zum anderen hat das Land Einkommenshöchstgrenzen (22.050 Euro plus 8820 Euro für jede weitere zum Haushalt gehörende Person) sowie Vermögenshöchstgrenzen festgelegt. Maximal möglich ist ein Soforthilfezuschuss von 1500 Euro pro Haushalt, um existenzbedrohende Notlagen zu beseitigen. Außerdem kann ein Haushalt Finanznothilfen von maximal 50 000 Euro bekommen.

Hat die betroffene Familie eine Elementarschadensversicherung oder ist das Risiko nicht versicherbar, so kann die Hilfe des Landes 50 Prozent des nicht durch Versicherungen und Dritte abgedeckten Schadens an Wohnraum, Gebäuden, notwendigem Hausrat, Kleidung, Verpflegung betragen. Deutlich geringer fällt sie aus, wenn eine Elementarschadenversicherung fehlt. Ein Rechtsanspruch besteht nicht.

Zu beantragen sind die Hilfen bis Ende Juli bei der zuständigen Verbandsgemeinde- bzw. Stadtverwaltung. Die Richtlinien und Anträge gibt es unter www.bks-portal.rlp.de.

Ausschreibungen

Ausschreibungsverfahren bei der Stadtverwaltung Idar-Oberstein


Bieter können ab sofort vom neuen, elektronischen Angebot der Stadtverwaltung Idar-Oberstein profitierenAls öffentlicher Auftraggeber steht für die Stadt Idar-Oberstein bei der Vergabe von Aufträgen ein wirtschaftlicher und sparsamer Umgang mit den zur Verfügung stehenden Haushaltsmitteln im  Vordergrund.

Gebunden an das Vergaberecht werden Aufträge bei Bau-, Liefer- und Dienstleistungen transparent und im Sinne des…

Ausschreibungen

Ausschreibungsverfahren bei der Stadtverwaltung Idar-Oberstein


Bieter können ab sofort vom neuen, elektronischen Angebot der Stadtverwaltung Idar-Oberstein profitieren

Als öffentlicher Auftraggeber steht für die Stadt Idar-Oberstein bei der Vergabe von Aufträgen ein wirtschaftlicher und sparsamer Umgang mit den zur Verfügung stehenden Haushaltsmitteln im  Vordergrund.

Gebunden an das Vergaberecht werden Aufträge bei Bau-, Liefer- und Dienstleistungen transparent und im Sinne des Wettbewerbsgedankens durchgeführt.

Durchschnittlich zehn öffentliche und fünfzig beschränkte Ausschreibungsverfahren führt die Stadtverwaltung Idar-Oberstein jährlich durch.

Seit 2016 nutzt die Stadtverwaltung die elektronische Vergabeplattform Deutsches Vergabeportal. Probeweise sind zunächst mehrere Ausschreibungen aus dem  Tiefbaubereich auf diesem Wege abgewickelt worden.

Aufgrund der guten Erfahrungen und der Tatsache, dass der Gesetzgeber die e-Vergabe immer stärker in den Mittelpunkt rückt, sollen künftig alle Ausschreibungsverfahren auf diesem Wege abgewickelt werden.

Bei öffentlichen oder europaweiten Ausschreibungen werden die Vergabeunterlagen künftig nicht mehr in der bislang üblichen Papierform, sondern ausschließlich elektronisch bereitgestellt. Die Bekanntmachung der öffentlichen Ausschreibungen erfolgt nach wie vor in den hinlänglich bekannten Organen.

Auch beschränkte Ausschreibungen werden den jeweiligen Unternehmen ab sofort auf diesem Wege übermittelt.

Die Abgabe der Angebote kann in der klassischen schriftlichen Form, aber auch elektronisch erfolgen.

Zeit- und Kostenersparnis, Fehlervermeidung durch integrierte Plausibilitätsprüfung und die vereinfachte Kommunikation mit der Vergabestelle gelten als Vorteile der elektronischen Vergabe.

An der elektronischen Vergabe interessierte Unternehmen müssen sich auf der kostenfreien Vergabeplattform www.dtvp.de registrieren und können über einen zuvor bekannt gemachten Link auf die bereitgestellten Vergabeunterlagen zurückgreifen bzw. ihr Angebot elektronisch einreichen.

Die Installation einer Software ist nicht nötig. Es bedarf lediglich eines internetfähigen PCs, um die Vorteile des neuen Angebotes im vollen Umfang nutzen zu können.

Nähergehende Informationen zur e-Vergabe erhalten Sie in unserem Leitfaden oder direkt bei der Vergabestelle der Stadtverwaltung Idar-Oberstein.

Sofern Sie an beschränkten und freihändigen Vergaben beteiligt werden möchten, können Sie sich an das Tiefbauamt bzw. das Gebäudemanagement der Stadtverwaltung Idar-Oberstein wenden.

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