SchmuckDenken 9

Auf dem Weg zu einer Theorie des Schmucks

Am Ende des Fortschritts? - Handlungsperspektiven am Ende des Wachstums

Wissenschaftliches Colloquium zum 10. Idar-Obersteiner Formdiskurs 2013
am 21. und 22. Mai 2012
im Studiengang Edelstein und Schmuck der Hochschule Trier in Idar-Oberstein

 

© Hochschule Trier
© Hochschule Trier

„SchmuckDenken“ ist der Versuch, darüber zu reflektieren, was Schmuck sei. Es geht um eine interdisziplinäre Annäherung jenseits der einschlägigen Kategorien Handwerk oder Kunst, angewandt oder frei: um die Erkundung, was Schmuck ausmacht – nicht, wie er aussieht.

Das Zeitalter der Postmoderne zeigt sich als ein für viele apokalyptischer Komplex von Krisen: ökologische Krise, Finanzkrise, Gerechtigkeitskrise. Politik erscheint im Zeitalter der Globalisierung und der sozialen Spaltung – trotz aller Beschwörungen der Alternativlosigkeit eigenen Handelns – zunehmend als handlungsunfähig. Gleichzeitig entsteht – nicht nur in der Mode oder der Werbung – ein neues Regime der Ästhetisierung des Alltags, an dessen Ende die Selbstinszenierung des Individuums im Netz an die Stelle realer Beziehungen tritt.

SchmuckDenken 9 versammelt – unter der Berücksichtigung des Schmucks – exemplarisch Analysen und Handlungsperspektiven. ReferentInnen 2013: Prof. Dr. Christoph Antweiler, Prof. Dr. Christina von Braun, Prof. Dr. Alexandra Karentzos, Wilhelm Lindemann, Dieter Lorenz, Prof. Dr. Birger Priddat, Robert Smit, Dr. Marjan Unger

Flyer zu SchmuckDenken 9

„SchmuckDenken“ ist ein Projekt der Stadt Idar-Oberstein und der Fachhochschule Trier, Studiengang „Edelstein- und Schmuckdesign“ Idar-Oberstein in Zusammenarbeit mit der Gesellschaft für Goldschmiedekunst e.V. Hanau, dem Forum für Schmuck und Design e.V. Bonn und der ARNOLDSCHEN Verlagsanstalt Stuttgart.

Das komplette Programm und die Online-Registrierung zum Colloquium finden Sie unter www.hochschule-trier.de/go/schmuckdenken.